„Spider hat sich toll eingefügt“: Günther Sigl von der „Spider Murphy Gang“ tauft den neuen Wallach, Reitlehrer Jozsef Sebestyen (v.l.), Corinna Fischer und Barbara Gockel sehen zu. dr

Spider ist der Neue in der Gang

Gräfelfing - Musiker Günter Sigl schenkt dem Reitverein Würmtal ein neues Schulpferd und zückt nach der Taufe des Wallachs seine Ukulele.

„Spider“ heißt das neue Schulpferd des Reitvereins Würmtal, und der Name kommt nicht von ungefähr: Vor einigen Monaten hatte Günther Sigl, im Würmtal ansässiger Frontmann der „Spider Murphy Gang“, beschlossen, ein neues Lehrpferd zu sponsern. Schließlich ist seine langjährige Lebensgefährtin Doris Furtmair im Reitverein Würmtal seit vielen Jahren als Schulreiterin aktiv. „Ich bin hier von den Reitern so nett aufgenommen worden und habe mit ihnen so viele lustige Stunden in geselliger Runde erlebt, da wollte ich mich irgendwie revanchieren“, begründet der Musiker sein Engagement.

Und mit Spider, dem vierbeinigen Protagonisten, der jetzt in großer Runde auf seinen neuen Namen getauft wurde, dürften die Schulpferdereiter einen Glücksgriff getan haben. Schon vor einigen Wochen waren Reitlehrer Jozsef Sebestyen und Willi Ostler, der erste Vorsitzende des Vereins, zu einem Pferdehändler im Raum Franken gefahren und hatten dort den achtjährigen Wallach entdeckt, damals noch unter dem Namen Lapeggio. Der dunkelbraune Westfale, der schon Platzierungen in Spring- und Dressurprüfungen der Klasse A vorweisen kann, gefiel den beiden auf Anhieb. Nachdem der medizinische Check positiv ausfiel und der Vierbeiner sich nach ein paar Wochen im Schulbetrieb bewährt hatte, fiel die Kaufentscheidung.

„So ein Pferd sollte man immer erst eine Zeitlang testen, aber Spider hat sich schon nach kurzer Eingewöhnungsphase toll in unseren Betrieb eingefügt“, schwärmt Sebestyen. Auch Würmtals Schulpferde-Sprecherin Barbara Gockel kann nur Positives über das Pferd berichten, das sogar in dem Moment, als Günther Sigl ihm symbolisch ein paar Tropfen Wasser über den Kopf spritzte, völlig gelassen blieb. Ein eigens von der Bildhauerin Victoria Zwick angefertigtes Holzschild vor Spiders Boxentür wird übrigens künftig stets auf dessen Spender hinweisen. „Spider - sponsored by Günther Sigl von der Spider Murphy Gang“ prangt groß am neuen Zuhause des Vierbeiners.

Sigl selbst jedenfalls ließ sich nicht lange bitten. Im Anschluss an die Taufe zückte er kurzerhand seine Ukulele und gab mit „Schickeria“ und „Skandal im Sperrbezirk“ seine beiden Top-Hits der 80er Jahre zum Besten. Damit stimmte er die zahlreichen Vereinsmitglieder auf den Grillabend ein, den diese dann trotz der winterlichen Temperaturen veranstalteten. „Das gefällt mir an den Reitern, die lassen sich vom Feiern nicht abhalten“, sagte der Spider-Murphy-Chef lachend.

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