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Staatsstraße 2063 neu: Gegner formieren sich

Gräfelfing - Die Gegner der Gräfelfinger Umgehung St 2063 neu formieren sich. Am Freitag treffen sich Vertreter politischer Gruppierungen und Bürger, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Über dem Treffen schwebt das Schlagwort „Bürgerbegehren.“ Dabei ist die Gangart der Teilnehmer, darunter die Grünen, IGG, SPD und möglicherweise FDP, noch unterschiedlich schnell. „Wir sind uns in dem Ziel einig, diese Straße zu verhindern“, sagte SPD-Vorsitzende Heidi Plank-Schwab auf Merkur-Anfrage. „Jetzt ist die Feinabstimmung angesagt.“ Eine Entscheidung des Gemeinderates abzuwarten, die möglicherweise schon im Februar erfolgen könne, halte sie nicht für klug. Plank-Schwab: „Wir müssen die Marschrichtung jetzt schon festlegen. Wenn wir bis Herbst warten, ist es zu spät.“

Weniger eilig hat es ein anderer Teilnehmer des Treffens. IGG-Vorsitzender Nicolaus von Welck sieht den Ball noch auf Seiten des Gemeinderates. Im Merkur-Gespräch sagte er: „So lange noch Alternativen untersucht werden, ist die Entscheidung noch im Fluss; die politischen Gremien sollen das zu Ende diskutieren. Ich finde es zu früh, jetzt schon für das Bürgerbegehren ins Horn zu blasen.“ Allerdings werde die IGG eine Entscheidung der Ratsmehrheit für die aktuelle Planungsvariante mit einer aktiven Beteiligung an einem Bürgerbegehren beantworten. Seine Gruppierung könne dieser Planung „zu wenig Vorteile und ganz große Nachteile“ abgewinnen, wie hohe Kosten, Mehrverkehr im Ort sowie ökologische Schäden durch die Trassenführung. Sinnvoll sei die Planung nur mit einer Weiterführung nach Süden. Zwar sei der IGG klar, „dass etwas getan werden muss und das Gewerbegebiet einen Autobahnanschluss braucht“. Doch sei dies auf dem Weg einer kleinen Lösung zu erreichen.

Grünen-Sprecher Joachim Bender sagte, die Initiative stehe noch am Anfang. Doch werde man sich auch auf sein Betreiben hin nun zügig auf eine gemeinsame Linie verständigen.

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