Straßenbauprogramm: Maßnahmen für 1,8 Millionen Euro

Richard-Strauss-Straße größter Posten

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1,8 Millionen Euro will die Gemeinde Planegg im kommenden Jahr für Straßenbaumaßnahmen ausgeben.

Über die Hälfte lässt sich durch Haushaltsmittelreste finanzieren, 860 000 Euro sollen in den Haushalt 2017 neu eingestellt werden. Der Bauausschuss befürwortete das Straßenbauprogramm einstimmig, nun wird es Teil der Haushaltsberatungen.

47 Wohnungen entstehen gerade auf dem Gelände an der Pasinger Straße Ecke Richard-Strauss-Straße, auf dem sich vormals eine Tankstelle und eine Gärtnerei befanden. Durch die Bebauung werden eine Umgestaltung der Richard-Strauss-Straße sowie Anpassungsmaßnahmen in der Pasinger Straße erforderlich. Da sich die Richard-Strauss-Straße ohnehin in einem schlechten Zustand befindet, soll sie im kommenden Jahr im Rahmen der Maßnahme bis hin zur Otto-Pippel-Straße erneuert werden. Das Bauamt schätzt die Kosten auf 650 000 Euro.

Der Aus- und Umbau der Richard-Strauss-Straße macht den größten Posten aus. Mit 600 000 Euro ist eine Anpassung des Straßenraums in der Ortsmitte Martinsried veranschlagt. Die Kreuzung Lochhamer-/Röntgen-/Planegger Straße soll im Rahmen der Neugestaltung der Ortsmitte umgestaltet werden.

Da die Asphaltschichten und teilweise auch die Bordsteine in der Georgenstraße im Abschnitt von der Kreuzung Germeringer Straße bis zur Heimstättenallee sanierungsbedürftig sind, ist die Erneuerung der Straßendecke vorgesehen. Kostenpunkt: 180 000 Euro. „Einfach nur neu machen, ist nicht zielführend“, wandte Michael Book (CSU) ein und forderte eine Prüfung, wie die Situation vor allem vor dem Getränkemarkt verbessert werden könne. Lkw, Lieferwagen und Autos würden dort ständig zum Parken über den Bordstein fahren.

Im Oktober 2015 wurde das Biomedizinische Centrum auf dem Campus Martinsried eingeweiht, in dem bis zu 2000 Studenten ausgebildet werden. Damit die zu ihren Vorlesungen kommen, fahren mehr Busse. Außerdem wurde die Linienführung geändert. Deswegen muss im Bereich der Kreuzung Am Klopferspitz/Großhaderner Straße eine Höhenanpassung der Asphaltschicht vorgenommen werden. 100 000 Euro dürfte das kosten. Herbert Stepp (Grüne Gruppe 21) fragte nach einer Kostenbeteiligung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) als „Hauptverursacher“. In einer Vorbesprechung mit der LMU sei dies bereits angeklungen, so Martina Dorn vom Bauamt.

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