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Wie beim Würmtaler Faschingszug 2014 sollen auch im kommenden Jahr Absperrgitter die Schaulustigen von den Wagen fernhalten.

Alkoholtests vor dem Start

Strenge Kontrollen für den Faschingsspaß

Für den Würmtaler Faschingszug gibt es strenge Sicherheitsauflagen. Und zusätzliche Kosten wegen eines Videos auf  Youtube.

Im kommenden Jahr können sich Würmtaler Faschingsfans wieder auf den traditionellen Umzug der örtlichen Vereine freuen. Bei einem Treffen von Organisatoren und Vertretern der Würmtaler Vereine wurde auch schon ein Datum festgelegt. Am Sonntag, 7. Februar, soll sich der Zug um 13.30 Uhr von Krailling in Richtung Planegger Bahnhofstraße in Bewegung setzen. Dies gab der langjährige Organisator Matthias Niedermair bekannt.

Weitreichende Sicherheitsmaßnahmen

Für weitreichende Sicherheitsmaßnahmen will man auch im nächsten Jahr wieder sorgen. Nicht nur vorausfahrende Einsatzfahrzeuge der Polizei sollen die Zuschauer daran hindern, die Straße vor den Fahrzeugen zu betreten. In der Bahnhofsstraße, wo hunderte Zuschauer den Faschingszug verfolgen, werden zudem 400 Meter Gitterzaun aufgestellt. „Es ist ein großer Aufwand und es kostet Geld, aber wir sind beim Durchfahren der Straße einfach entspannter“, sagt Niedermair mit Hinblick auf die Jahre zuvor. Die Polizei wird vor Beginn der Veranstaltung Alkoholtests bei den Fahrern der Zugmaschinen durchführen.

Eine weitere Sicherheitsmaßnahme: Alle Fahrzeuge, die an dem Umzug teilnehmen, müssen vor der Veranstaltung wieder vom TÜV überprüft und abgenommen werden. Wer keine Geländer oder fest montierte Sitzbänke auf seinem Anhänger hat, muss dies nachholen, so Martin Götz vom Planegger Ordnungsamt. Selbiges gilt für nicht versicherte Traktoren und Zugmaschinen. Wer die technische Überprüfung nicht besteht, darf auch nicht mitfahren. Alle anfallenden Kosten tragen die Gemeinden Planegg und Krailling, ohne deren Unterstützung der Umzug nicht durchführbar wäre.

GEMA entdeckt Faschingszug auf Youtube

Auch GEMA-Gebühren werden dieses Jahr für die Veranstalter anfallen. 360 Euro fordert die Gesellschaft pauschal für die Musik, die von den Anhängern durch die Bahnhofstraße schallen wird. Grund dafür ist ein Video des letzten Umzuges , welches auf der Videoplattform Youtube hochgeladen wurde. „Dadurch wurde die GEMA auf uns aufmerksam, und hat dazu noch eine Nachzahlung für 2014 gefordert“, sagt Götz weiter. Doch auch diese Kosten übernehmen die Gemeinden, die hinter dem Faschingszug und seinen Veranstaltern stehen.

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