Technosan-Prozess: Kein Ende in Sicht

Krailling - Nach neun Monaten Verhandlung rückt ein Ende in immer weitere Ferne: Der Technosan-Prozess wird mindestens bis Mitte Mai dieses Jahres dauern.

Im April 2014 begann die Hauptverhandlung gegen Firmenchef Alexander Czetsch und drei seiner ehemaligen Angestellten wegen verschiedener Umweltdelikte und Betrug in Millionenhöhe. Sie sollte ursprünglich drei Monate dauern. Doch die Wirtschaftsstrafkammer des Münchner Landgerichts hält die Ergebnisse der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen offenbar für unzureichend. Kürzlich hatte sie neue Laborproben der giftigen Abfälle angeordnet, die nach dem Entzug der Betriebserlaubnis auf dem Betriebsgelände in Neuötting (Kreis Altötting) verblieben waren. Jetzt befasst sie sich ausführlich mit der Sicherstellung und Auswertung von firmeneigenen Datenträgern.

Technosan hatte belasteten Bauschutt und Industrieabfälle zur Aufbereitung angenommen, die zur Entsorgung nötige Behandlung in vielen Fällen aber offenbar nur vorgetäuscht.

sr

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