Therapeutisches Reiten: Kurse hoch begehrt

Gräfelfing - Der Reitverein Würmtal ist nicht nur eine Anlaufstelle für sportliche Reiter, sondern auch für Menschen mit Behinderungen. Die Kurse im therapeutischen Reiten sind hoch begehrt.

Seit eineinhalb Jahren nimmt der 14-jährige Robert Richter aus München am therapeutischen Reiten teil. Er leidet unter einer beidseitigen Arm-Plexus-Lähmung und kann seine Arme nur minimal bewegen. „Das Reiten wirkt sich sehr positiv auf seinen Gleichgewichtssinn aus und fördert zudem Roberts Selbstvertrauen“, sagt seine Mutter Christine Richter. Zur Zeit findet die Therapie nur noch 14-tägig statt, da fürs wöchentliche Training mit den Hippo-Therapeutinnen Gudrun Köppel und Karin Biedermann zu wenige geeignete Pferde zur Verfügung stehen. „Sonst würde Robert gerne auch jede Woche kommen“, sagt seine Mutter. „Die Interaktion und Bewegung mit dem Pferd tut ihm gut.“

„Le Duc“, den Robert reitet, ist ein 15-jähriger Württemberger-Wallach. Therapiepferde müssen erst eine Ausbildung absolvieren und mindestens sechs Jahre alt sein, bevor sie für die Therapie genutzt werden können. Zudem werden auch immer ehrenamtliche Pferdeführerinnen wie Susanne Scherzer gebraucht, die die Führung des Pferdes übernehmen.

Das therapeutische Reiten findet immer montags von 12 bis 16 Uhr und dienstags von 12 bis 15 Uhr statt. mm

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