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Großeinsatz an der Kraillinger Rialtobrücke: Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften riegelten die Straße beidseitig der Würm ab.

Mangelnde Schwimmkenntnisse?

Tragischer Badeunfall: 15-jähriger Ire verstorben

Krailling - Anfang letzter Woche war der Jugendliche in einem Weiher an der Würm untergegangen. Am Dienstag starb er. 

Der 15-jährige Ire, der in Krailling zu Besuch bei Verwandten war, war am Nachmittag des 18. Juli zusammen mit zwei anderen Jugendlichen vom Badedeck am Ufer des Bergerweihers ins Wasser gesprungen, um zu einer künstlichen Badeinsel in der Mitte des Weihers zu schwimmen. Der Junge geriet offenbar in Panik und ging unter, laut Polizei möglicherweise wegen mangelhafter Schwimmkenntnisse. Erst nach mehreren Minuten unter Wasser konnte er ans Ufer gebracht werden. Er wurde wiederbelebt und später in ein künstliches Koma versetzt. Am Dienstagnachmittag teilte das Polizeipräsidium München mit, der Junge sei im Laufe des Tages verstorben.

Kraillings Bürgermeisterin Christine Borst, die am Unfalltag selbst am Bergerweiher gewesen war, reagierte bestürzt. „Es ist ganz furchtbar, was da passiert ist“, sagte sie am Dienstag. Aufgrund des Gesundheitszustandes sei aber zu befürchten gewesen, dass der Junge möglicherweise nicht überlebe.

Die Gemeinde hat nach dem Unfall die schwimmende Insel aus dem kleinen Weiher entfernt, zu der die drei Jungen offenbar schwimmen wollten. „Wir haben das aus einem spontanen Reflex heraus beschlossen“, sagte Borst. Man hoffe, dass der Anreiz für schlechte Schwimmer nicht mehr so groß sei, hier ins Wasser zu gehen.

mm

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