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K&K Neuried holt Michael-Martin-Auftritt Ende Oktober nach

"Wir sind glimpflich rausgekommen"

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Das erste Programm mit neuem Veranstaltungsort fällt üppig aus. Der Verein „Kunst und Kultur in Neuried“ (K&K) holt einen Auftritt des Abenteurers Michael Martin nach, der im April mangels Halle ausfallen musste.

„Insgesamt sind wir recht glimpflich rausgekommen“, sagt Schriftführerin Kerstin Johann. Ein- bis eineinhalb Jahre vor dem anvisierten Termin bucht K&K bekannte Künstler, die in Neuried auftreten sollen. Als die alte Mehrzweckhalle im Dezember 2010 wegen Einsturzgefahr geschlossen wurde, blieb dem Verein nur die Grundschul-Aula. Statt über 600 fanden maximal 240 Menschen Platz. Der Fertigstellungstermin für die neue Halle verschob sich mehrere Male. Ende Juli wurde sie schließlich eröffnet. K&K musste vor allem in den Monaten davor improvisieren, hatte der Verein doch mit einer deutlich früheren Nutzbarkeit der Halle gerechnet. Martina Schwarzmann, die Anfang März in der neuen Halle auftreten sollte, erklärte sich aus Verbundenheit zu den Organisatoren bereit, auch vor deutlich weniger Publikum in der Aula ihr Musikkabarettprogramm zu zeigen. „Das war ein echtes Entgegenkommen von ihr“, sagt Johann.

Im April sollte der Fotograf, Geograf und Abenteurer Michael Martin seine Live- Multivisions-Show „Planet Wüste“ zeigen. Doch auch zu diesem Termin war die neue Halle noch nicht fertig. Martin, der regelmäßig „riesige Hallen fühlt“, wie Johann sagt, konnte nicht in die Aula umziehen. Dort war kein Platz für die sieben mal 14 Meter große Leinwand, die er für seine Show mitbringt. Martin hätte laut Johann darauf bestehen können, das volle, vierstellige Honorar ohne Auftritt einzustreichen. Stattdessen einigte man sich auf einen Ausweichtermin. „Wir waren heilfroh. Das wäre richtig bitter für uns gewesen“, so Johann. Am Samstag, 29. Oktober, erzählt der Abenteurer nun von seiner Reise durch die Trocken- und Eiswüsten dieser Erde. „Wir haben jetzt schon Nachfragen ohne Ende. Dabei hat der Vorverkauf noch gar nicht begonnen“, sagt Johann.

Am Wochenende nach der offiziellen Eröffnung Ende Juli gab es einen ersten Probelauf. Der K&K konnte recht kurzfristig das Münchner Improvisationstheater „TATwort“ für einen Auftritt in der neuen Mehrzweckhalle gewinnen. Am Samstag, 17. September, findet nun die erste größere und länger geplante Veranstaltung statt: Der Kabarettist Ludwig Müller präsentiert „DichterVerkehr“.

Dass das Theater in der Au am Samstag, 22. Oktober, den Klassiker „Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leb’n“ aufführt, zeugt von der jahrelang erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen K&K und Theater in der Au. Denn eigentlich hatten die Auer das Stück 2015 zum letzten Mal im Programm. Doch damals fehlte es an einer geeigneten Halle, sodass die Theatertruppe versprach, den „Brandner Kaspar“ eigens für die Neurieder nochmals aufzulegen.

In der Regel planen die K&K-Mitglieder eine größere Veranstaltung pro Monat, dazu ein paar Kleinigkeiten. Im Oktober und November sind es jedoch drei Höhepunkte innerhalb von vier Wochen. Denn eine Woche nach dem „Brandner Kaspar“ kommt der Abenteurer Michael Martin und 14 Tage später, am Samstag, 12. November, tritt die Kabarettistin Luise Kinseher mit „Ruhe bewahren“ auf. „Diesen Herbst ist es ungewöhnlich viel“, sagt Johann. Schlusspunkt des Herbstprogramms bildet „Der Räuber Hotzenplotz“ am Samstag, 19. November

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