Blutlache am Bahnhof Lochham

Alte Verletzung wieder aufgebrochen

Gräfelfing - Nicht nur in München, auch in Gräfelfing hat eine große Blutlache in den letzten Tagen für Aufregung gesorgt – und für polizeiliche Ermittlungen.

Inzwischen sind beide Fälle geklärt. Über die Ostertage meldeten sich zahlreiche Gräfelfinger, darunter auch Bürgermeisterin Uta Wüst, bei der Polizei: Auf dem Bahnsteig des Lochhamer S-Bahnhofs gab es eine große Blutlache und eine Blutspur. Auf Merkur-Anfrage teilte die Polizei nun mit, der Fall sei geklärt und habe keinen kriminellen Hintergrund. Am Karfreitag gegen 17.20 Uhr war die Polizei erstmals alarmiert worden. Die Bundespolizei, in deren Zuständigkeit Bahnhöfe grundsätzlich fallen, rückte aus. Ermittlungen ergaben, dass die Blutlache von einer Person stammte, bei der just auf dem Bahnsteig eine alte Verletzung aufgebrochen war und heftig blutete. Die Person kam umgehend ins Krankenhaus. Am Mittwoch hatte sich auch der Ursprung einer Blutlache in Truderinger Grünanlage geklärt: Die Polizei ermittelte einen Mann (32), der angab, sich nach einem Streit mit seiner Freundin in Selbsttötungsabsicht mit einem Messer verletzt zu haben.

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