Das neue Programm der Volkshochschule im Würmtal präsentieren (v.li.): Geschäftsführerin Veronika Wagner, ihre Stellvertreterin Karola Albrecht und 1. Vorsitzender Klaus Tonte.
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Das neue Programm der Volkshochschule im Würmtal präsentieren (v.li.): Geschäftsführerin Veronika Wagner, ihre Stellvertreterin Karola Albrecht und 1. Vorsitzender Klaus Tonte.

756 Veranstaltungen im Sommersemester geplant

Vhs-Programm trotzt Corona

  • Peter Seybold
    vonPeter Seybold
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Trotz der Corona-Ausnahmesituation hat die Würmtaler Volkshochschule für das kommende Semester 756 Veranstaltungen geplant – im Moment mehr als die Hälfte als Präsenz-Termine. Auch bisher sei man mit der Problematik gut zurechtgekommen.

Würmtal – Ein fast wie in normalen Zeiten umfangreiches und abwechslungsreiches Programm hat die Volkshochschule (Vhs) für das kommende Sommersemester zusammengestellt: Von den 756 geplanten Terminen sind derzeit 87 als reine Online-Kurse, 210 als Switch-Veranstaltungen, die je nach Bedarf vor Ort oder im Internet abgehalten werden, sowie sechs als Hybrid-Kurse, bei denen man sowohl online als auch in Präsenz mitmachen kann, geplant. Der Rest als Präsenz-Termine. Sollte sich die Corona-Situation wieder verschlimmern, passt die Vhs ihre Planungen an und hält sich generell strikt an alle Hygieneregeln.

„Insgesamt sind wir aber optimistisch und haben uns zunächst weniger eingeschränkt als noch im Winter“, sagte Geschäftsführerin Veronika Wagner bei der Vorstellung des Programms am Freitag. Die Vhs gehe davon aus, dass im Sommer mehr Menschen geimpft sein werden. Durch die wärmeren Temperaturen könne man mehr draußen machen. „Auch haben wir ja sowieso keine Veranstaltungen mit mehreren Hundert Teilnehmern“, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin Karola Albrecht. Im Winter hatten zum Beispiel alle Vorträge nur online stattgefunden. Es gab letztes Jahr je rund 40 Prozent weniger Kurse und Buchungen.

„Web-Talk“ mit Günter Sigl

In den kommenden Monaten möchte die Vhs die „Web-Talks“ mit Würmtaler Persönlichkeiten fortführen, unter anderem mit Günter Sigl von der Spider Murphy Gang. Schwerpunkte liegen auch auf den Themen jüdisches Leben in Deutschland, Nachhaltigkeit sowie die Folgen von Corona wie die Impfungen und „Mobile Security“ bei der Corona-App.

Für die Gesundheitskurse richtet das Team einen neuen Raum in der Geschäftsstelle ein, in dem durch Streaming-Kameras und Lautsprecher sowohl eine Online- als auch Vor-Ort-Teilnahme möglich ist. „Insgesamt haben wir darauf geachtet, dass noch mehr Kurse in unseren Räumen stattfinden, wo kurzfristige Veränderungen ja immer etwas einfacher sind als in Fremdräumen“, so Karola Albrecht.

Die Online-Kurse kamen insgesamt bei den Würmtalern so gut an, dass die Vhs auch nach der Corona-Zeit weiterhin Online-Veranstaltungen anbieten will. „Besonders Berufstätige, die viel arbeiten, und so abends nicht noch mal raus mussten, und auch ältere Teilnehmer“ hätten positive Rückmeldungen gegeben, berichtete Veronika Wagner. Vor allem bei den Gesundheits- und Sprachkursen habe sich auch während der Zeit, in der keine Präsenz-Kurse stattfinden können, eine gute Gemeinschaft gebildet. Insgesamt sei die Vhs „besser als geplant“ durch die Ausnahmesituation gekommen, berichtete Wagner. Genaue Zahlen könne man erst zur Mitgliederversammlung sagen. Dank der großzügigen Unterstützung vieler Teilnehmer und des sehr guten staatlichen Rettungsschirms „werden wir aber wohl mit einer Null herauskommen“, sagte Veronika Wagner.

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