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Die Ausstellung „Radlland Bayern“ eröffnete (v.li.) 3. Bürgermeisterin Karin Wolf im Beisein von Planeggs Mobilitätsbeauftragtem Roman Brugger, Gemeinderätin Dietlind Freyer-Zacherl, Kraillings Umweltreferentin Susanne Brittinger und Gemeinderätin Erika Harder.

Wanderausstellung "Radlland Bayern" im Würmtal zu sehen

Krailling schlägt sofort zu

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Die Wanderausstellung "Radlland Bayern" sollte ursprünglich in Planegg gezeigt werden. Krailling sprang ein.

Radeln liegt im Trend. Rund 72 Millionen Räder gibt es in Deutschland, zirka 40 Kilometer legt jeder Deutsche im Durchschnitt jährlich auf dem Drahtesel zurück. „Wir wollen den Radverkehr in unserer Gemeinde noch mehr anstoßen und das Potenzial zwischen Alltags- und Freizeitverkehr ausschöpfen, sagt Karin Wolf, 3. Bürgermeisterin von Krailling. Im Foyer des Rathauses eröffnete sie am Montagnachmittag die Ausstellung „Radlland Bayern“.

Auf Schautafeln erhält der Besucher dort Zahlen und Fakten zum Radverkehr in Deutschland, Informationen zur Infrastruktur von Radwegen und der Beschilderung sowie Erläuterungen zum Verkehrsrecht. So etwa über so genannte Führungsformen wie Radwege, Radfahrstraßen oder Schutzstreifen, wie man sie inzwischen auch in Krailling an der Gautinger Straße eingerichtet hat. Zu der Wanderausstellung gibt es in aktualisierter Auflage ein gleichnamiges Radverkehrshandbuch, dass im Rathaus zur Ansicht aufliegt. Es dient Kommunen und anderen Entscheidungsträgern als Nachschlagewerk und bietet Anregungen zur Verbesserung und Ausgestaltung von Radwegen.

Die Wanderausstellung hatte der Mobilitätsbeauftragte der Gemeinde Planegg, Roman Brugger, passend zur derzeit laufenden Aktion „Stadtradeln“ von der Obersten Baubehörde des Bayerischen Innenministeriums angefordert. Und dabei übersehen, dass das Planegger Rathaus zu selben Zeit bereits belegt war durch eine Ausstellung von Künstlerinnen der Südtiroler Partnergemeinde Klausen. Als sich der Gemeinderat im Kreis der Organisatoren des Stadtradelns nach Alternativen umhörte, habe „Krailling sofort zugeschlagen“. „Mir war es vor allem wichtig, dass die Wanderausstellung im Würmtal zu sehen ist“, sagt Brugger.

Im Rahmen der Ausstellung ist im Rathaus auch die Karte „Bayernnetz für Radler“ erhältlich. Das Bayernnetz ist ein seit 1997 bestehendes Radverkehrsnetz mit derzeit 123 Fernrouten und 9000 Kilometern Länge. Die Übersichtskarte gibt es auch als kostenlose Radl-App für iPhone und Android. Weitere Informationen über das Bayernnetz im Internet unter www.bayerninfo.de /rad.

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