Wölfe packen Fans in den Bus nach Frickenhausen

- Tabellenführung zurückerobern

VON FABIAN HERRMANN Gräfelfing - Beim TSV Gräfelfing ist von ruhiger Weihnachtsstimmung nicht viel zu spüren. In der Zeit bis zum 10. Januar stehen die drei wichtigsten Spiele der Saison vor der Tür. Im Kampf um den Aufstieg in die 1. Tischtennis-Liga müssen die Wölfe gegen die direkten Tabellennachbarn antreten. Ein entscheidender Schritt Richtung Erstklassigkeit wäre am Samstag ein Sieg beim Tabellendritten TTC Frickenhausen II, mit dem sich die Gräfelfinger die Tabellenspitze zurückerobern könnten.

Leicht wird das jedoch nicht, das weiß auch Kapitän Martin Schauer: "Wenn bei Frickenhausen nicht immer einer fehle würde, wären sie die beste Mannschaft der Liga, und am Samstag sind sie das erste Mal in diesem Jahr komplett." Deshalb rechnet der Kapitän auch mit einer spannenden Begegnung: "Das werden 16 offene Spiele. Am Ende wird eine geschlossene Mannschaftsleistung entscheiden." Dabei setzt Schauer auf das Zusammenspiel seiner Mannschaft. "Jeder kennt jeden gut. Wichtig ist, dass keiner zu hoch nach oben oder unten ausschert."

Die Gräfelfinger wissen um die Bedeutung der Partie und wollen sich nicht nur auf die eigene Leistung verlassen. Darum reisen sie gleich mit einem 50-Mann Bus, voll gepackt mit den eigenen Anhängern, nach Frickenhausen. "Frickenhausen ist eine zweite Mannschaft, da kommen nicht so viele Zuschauer. Wenn wir dafür unsere mitbringen, die uns nach Leibeskräften unterstützen, kann das ein Pluspunkt für uns sein", sagt Schauer.

Den können die Wölfe gegen die Hausherren brauchen. Nur einmal musste sich die Mannschaft um den 121-fachen Ex-Nationalspieler Peter Stellwag in neun Vorrundenspielen geschlagen geben, gegen Tabellenführer Fulda-Maberzell. Der kommt am 3. Januar zum Spitzenspiel ins Würmtal.

Mit einem Sieg können die Gräfelfinger dann endgültig von der 1. Liga träumen. Denn eine Platzierung vor Fulda in der Tabelle ist das Ziel. Frickenhausen ist als zweite Mannschaft ohnehin nicht aufstiegsberechtigt.

Zunächst gilt die volle Konzentration der Wölfe der Partie am Samstag. Das Selbstvertrauen der bisher ungeschlagenen Gräfelfinger passt: "Wir wollen gewinnen egal wie. Alle sind in guter Form und heiß auf das Spiel. Wer jetzt noch nicht heiß ist, ist fehl am Platz."

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