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Im Landratsamt München: Gespanntes Warten auf die Ergebnisse aus den Gemeinden

Bundestagswahl regional

Live-Ticker: Ergebnisse im Würmtal stehen fest

Die Wahl im Würmtal: Der Wahltag und die Ergebnisse aus Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg zum Nachlesen. 

  • Die Wahl ist gelaufen. Im Würmtal sind alle Stimmen ausgezählt. Alle lokalen Ergebnisse gibt‘s nur hier bei uns. 
  • Hier finden Sie interaktive Karten und Grafiken mit den Ergebnissen aus den Wahlkreisen München-Land und Starnberg-Landsberg am Lech. Die Ergebnisse laufen ein, sobald in jeder Gemeinde die Wahlhelfer den letzten Stimmzettel aus der Hand fallen lassen. 
  • Hier finden Sie alle Infos zu den Kandidaten und Ergebnissen in den Wahlkreisen München-Land und Starnberg-Landsberg am Lech
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Karte: Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis München-Land

Karte: Alle Ergebnisse aus dem Wahlkreis Starnberg-Landsberg am Lech

+++ AKTUALISIEREN +++

22:26 Uhr: Inzwischen liegen auch aus Krailling und Neuried Ergebnisse vor: In Krailling ist die FDP bei den Zweitstimmen hinter der CSU zweitstärkste Kraft, vor den Grünen und der SPD. In Neuried landete die SPD bei den Zweitstimmen hinter der CSU und vor FDP und Grünen. Eine Zusammenfassung zum Wahlausgang im Würmtal lesen Sie hier.

21:30 Uhr: Auch Planegg ist mittlerweile ausgezählt. Neuried und Krailling lassen noch auf sich warten.

20:35 Uhr: Gräfelfing sind alle Stimmen ausgezählt. Florian Hahn liegt bei den Erststimmen wie vor vier Jahren deutlich vorn, verliert aber. Gewinner sind in Gräfelfing die Direktkandidaten von FDP, Grünen und AfD. Das Münchner Landratsamt hat sich inzwischen gellert. Alle Kandidaten haben sich auf den Weg zu anderen Veranstaltungen gemacht.

20:15 Uhr: Es hat länger gedauert als erwartet. Aber inzwischen liegen die ersten Ergebnisse aus dem Wahlkreis München-Land vor. Aying war am Schnellsten. Drei weitere Gemeinden konnten auch schon liefern. Tendenz: Florian Hahn und die CSU verlieren ebenso wie Bela Bach und die SPD. Aber dass Hahn sein Direktmandat verteidigt, scheint mehr als sicher.

19:30 Uhr: Still und äußerst zufrieden nippt Bernhard Feilzer, Linken-Direktkandidat im Wahlkreis Starnberg-Landsberg am Lech an seinem Weißwein. „6,5 Prozent in Bayern. Das hätte vor ein paar Jahren auch keiner gedacht.“ Er erklärt sich das überraschend gute Ergebnis damit, dass viele unzufriedene SPD-Wähler gewechselt seien.

19:25 Uhr: Im Wahlkreis Starnberg-Landsberg am Lech freuen sich die Vertreter von FDP und Grünen.  Sigrid Friedl-Lausenmeier (FDP) sagt vor dem Eintreffen der ersten Auszähungsergebnisse: „Hier bei uns im traditionell starken Wahlkreis gehen da bestimmt noch ein paar Prozent mehr.“ Die Grünen-Direktkandidatin Kerstin Täubner-Benicke ist überrascht vom starken Abschneiden ihrer Partei: „Wir haben gekämpft bis zum Ende, das zahlt sich aus.“ Bernd Pfitzner, designierter Grünen-Bürgermeisterkandidat aus Tutzing, wird deutlicher: „Die Menschen hier in Bayern nehmen es der CSU übel, dass sie in der Flüchtlingsfrage fast auf der AfD-Linie liegt.“

19:19 Uhr: Die Vertreter der Parteien haben im Fernsehen gesprochen. Die Aufmerksamkeit im Landratsamt wendet sich nun langsam den anderen Bildschirmen zu, auf denen demnächst die ersten Ergebnisse aus den Gemeinden erwartet werden.

19:12 Uhr: Um die 13 Prozent erzielt die AfD bundesweit und auch in Bayern ersten Prognosen zufolge. Gerold Otten, Kandidat im Landkreis München, geführt auf Platz Acht der Landesliste, zieht damit so gut wie sicher in den Bundestag ein. Im Gespräch mit dem Münchner Merkur sagt er: „Ich bin sehr froh, dass wir ein so gutes Ergebnis erzielt haben, und gehe davon aus, dass ich im Bundestag sein werde. Ich sehe es als Riesenherausforderung, denn wir werden die einzige Oppositionspartei sein, die deutlich hörbar ist, anders als die Konsensparteien.“ Auch zum Abschneiden der SPD äußerte sich Otten: „Dass die SPD die Opposition ankündigt, hatte ich erwartet. Etwas anderes wäre der Basis nicht zu vermitteln gewesen, insofern ist es die Flucht nach vorne.“

19:08 Uhr: Münchens Landrat Christoph Göbel (CSU), der zum Wahltreff ins Landratsamt geladen hat, führt das prognostizierte Wahlergebnis unter anderem auf die Große Koalition zurück. Im Gespräch mit dem Münchner Merkur sagt Göbel: „Ich habe befürchtet, dass sich bei hoher Wahlbeteiligung ein Trend weg von den Volksparteien ergeben wird. Auslöser ist in meinen Augen auch die Große Koalition, darin können beide Parteien die Bevölkerung nicht pointiert ansprechen. Dass die SPD die Große Koalition beenden will, finde ich richtig, im Sinne der Demokratie. Was Jamaika angeht, bin ich optimistisch, da es zum Beispiel in der Wirtschafts- und Finanzpolitik große Schnittmengen gibt.“

19:05 Uhr: Im Starnberger Landratsamt wird das Ergebnis bei der CSU mit Enttäuschung aufgenommen. Der CSU-Kandidat Michael Kießling ist sichtlich getroffen: „38 Prozent in Bayern, damit hatte ich nicht gerechnet. Beim letzten Mal hatten wir deutlich mehr.“ Auf eine mögliche Koalition will er sich noch nicht festlegen: „Wir gehen mit denen zusammen, bei denen wir mehr unserer Inhalte durchsetzen können.“ Seine Parteifreunde sehen das anders: „GroKo, Groko - nur nicht mit den Grünen!“ rufen sie ihm zu.

18:15 Uhr: Im Münchner Landratsamt sind mittlerweile auch die Kandidaten Florian Hahn (CSU) und Gerold Otten (AfD) eingetroffen. Die erste Prognose wird nur bei der AfD und der FDP nicht mit betretener Miene aufgenommen. Minutenlang herrscht Schweigen vor dem großen Bildschirm. SPD-Direktkandidatin Bela Bach zeigt sich vom Ergebnis enttäuscht. „Ich wusste, dass es nicht so gut wird, aber ich habe nicht erwartet, dass es so eine Katastrophe wird“, sagt sie. Für sich pesönlich sieht sie aber noch eine Chance, über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen. Dass sie dann Teil der Opposition wäre, wie es Manuela Schwesig für die SPD gerade verkündet hat, findet sie „richtig“.

17:52 Uhr: Noch wenige Minuten bis die ersten Prognosen bekannt gegeben werden. Bela Bach (SPD) aus Planegg ist die erste Direktkandidatin im Wahlkreis München-Land, die im Münchner Landratsamt eingetroffen ist. Dorthin melden die Gemeinden ihre Wahlergebnisse.

17:27 Uhr: Endspurt: In etwas mehr als halben Stunde schließen die Wahllokale. In Neuried gehen die Wähler offenbar wieder besonders zahlreich an die Urnen. 40 Prozent der Wahlberechtigten hatten Briefwahlunterlagen beantragt. „Von den anderen 60 Prozent war die Hälfte schon bis zum Mittag im Wahllokal“, sagt Alois Sailer, Wahlleiter der Gemeinde Neuried.

15:35 Uhr: Für die Wahlhelfer geht es bald in die heiße Phase. Ab 16 Uhr werden die Briefwahlunterlagen sortiert. Die Umschläge mit den Stimmzetteln werden aber erst ab 18 Uhr geöffnet. Für die Wahlhelfer im Wahlkreis München-Land heißt es diesmal besonders genau hinsehen. Durch eine Panne beim Druck der Stimmzettel, die erst nach Ausgabe der Briefwahlunterlagen bemerkt wurde, sind unter Umständen ungültige Stimmzettel im Umlauf, weil Briefwähler neue, korrigierte Unterlagen beantragen durften, auch wenn sie ihre Stimmzettel schon abgeschickt hatten. Die Umschläge mit diesen alten, ungültigen Stimmzetteln müssen nun aussortiert werden

15:25 Uhr: „Wir könnten eine recht hohe Wahlbeteiligung bekommen“, sagt Petra Hierl-Schmitz, Wahlleiterin der Gemeinde Gräfelfing. Schon am Vormittag sei der Andrang in den Wahllokalen recht hoch gewesen. Ob sich der Eindruck auch bestätigt, wird sich aber erst noch zeigen. Die Wählerverzeichnisse in den Wahllokalen sind bisher noch nicht ausgewertet. Auch aus den anderen Würmtal-Gemeinden gibt es noch keine Zwischenstände zur Wahlbeteiligung. 

14:45 Uhr: In den Wahllokalen in Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg sind heute über 500 Wahlhelfer im Einsatz. Zu ihnen gehören Moritz Siebler (22), der heuer in Krailling zum ersten Mal mithilft, und Wolf Strehler, der in sich Neuried bereits seit einem Vierteljahrhundert als Wahlhelfer engagiert. Wir haben mit den beiden gesprochen.

13.52 Uhr: Um 13 Uhr war Halbzeit in den Wahllokalen. Noch gut vier Stunden ist Zeit für eine Stimmabgabe. Um kurz nach 18 Uhr gibt es die ersten überregionalen Prognosen und bald darauf die ersten Hochrechnungen. Die gibt es auf Wahlkreisebene nicht. Dafür gibt es ab etwa 19 Uhr die ersten lokalen Ergebnisse.

11.30 Uhr: Seit fast dreieinhalb Stunden sind die Wahllokale im Würmtal nun geöffnet. Informationen zur bisherigen Wahlbeteiligung  liegen noch nicht vor. Bei der Wahl 2013 lag sie in allen Würmtal-Gemeinden deutlich über dem Bundesschnitt. Am höchsten war sie mit 82 Prozent in Neuried.

8.32 Uhr: Hier starten wir unseren Live-Ticker am Sonntag.

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