Fahrraddiebstähle

Radlklau: Häufung laut Polizei Zufall

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Kaum scheint die Sonne, machen sich die Fahrraddiebe ans Werk. Am vergangenen Wochenende sind der Polizei Planegg gleich sieben Räder als gestohlen gemeldet worden.

Würmtal – Kaum scheint die Sonne, machen sich die Fahrraddiebe ans Werk. Am vergangenen Wochenende sind der Polizei Planegg gleich sieben Räder als gestohlen gemeldet worden.

Die Statistik der Planegger Polizei sah so schön aus – und dann das. Da werden an einem Wochenende gleich sieben Fahrräder entwendet. „Wenn diese sieben nicht gewesen wären, wären wir jetzt in einer besseren Position im Vergleich zum Vorjahreswert“, sagt der stellvertretende Leiter der Planegger Polizeiinspektion, Jürgen Bigott. Insgesamt seien seiner Dienststelle heuer bisher 14 Diebstähle gemeldet worden. „Damit liegen wir unmerklich über dem Vorjahreswert.“

Bedauerlich sind die Diebstähle vor allem für die Eigentümer der in Neuried, Krailling, Gräfelfing, Planegg und Martinsried gestohlenen Räder. Unter den verschwundenen Fahrrädern sind laut Bigott auch solche, die mehrere tausend Euro kosten. Und: Gestohlene Räder würden selten wiedergefunden.

Dass an diesem Wochenende gleich sieben Fahrräder im Würmtal als gestohlen gemeldet wurden, ist ungewöhnlich. Doch trotz der Häufung der Delikte, deutet für Bigott nichts daraufhin, dass es eine Serie ist. „Es gibt keinen Hinweis, dass wir eine Truppe haben, die stehlend durch die Straßen zieht.“ Tatzeiten und -orte seien zu unterschiedlich. „Es ist total verstreut.“

In Martinsried beispielsweise sei ein Fahrrad der Marke Cube aus einer Tiefgarage gestohlen worden. Das Garagentor sei seit vier Tagen defekt gewesen. Ein anderer habe sein Fahrrad drei Tage lang in Krailling versperrt vor seinem Anwesen abgestellt. Dort sei es dann über Nacht entwendet worden. „Die Empfehlung der Polizei ist, hochwertige Fahrräder über Nacht aufzuräumen und nicht draußen herumstehen zu lassen“, sagt Bigott.

Damit ist nicht allen geholfen: Wieder andere hatten ihre Räder versperrt in der Garage ihres Einfamilienhauses aufbewahrt. Tagsüber, zwischen 12 und 13 Uhr hätten sie das Garagentor offen stehen gelassen, schon seien zwei Räder weg gewesen.

So unterschiedlich die Diebstähle des vergangenen Wochenendes aussehen mögen, eines haben die meisten gemeinsam: Die Räder seien nur in sich versperrt gewesen. Das Schloss umfasste den Rahmen und ein Rad. Um den Dieben die Ausübung ihres Handwerks schwerer zu machen, rät die Polizei dazu, Fahrräder mit hochwertigen Fahrradschlössern an unbeweglichen Gegenständen, wie zum Beispiel Fahrradständern, Zäunen oder Laternen zu sichern. Zudem sollten die Eigentümer für den Fall des Diebstahls die Daten, wie zum Beispiel die Rahmennummer, zu ihren Fahrrädern parat haben. Bigott lobt hier ausdrücklich die Bestohlenen des Wochenendes: „Ich habe durchweg die Nummern da.“ Fahrradpässe in denen die Daten notiert werden können, seien beim Fahrradhändler, online oder bei der Polizei erhältlich.

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