Abgeordnete im 19. Bundestag

Fünf aus dem Landkreis München

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108 Abgeordnete aus Bayern sind im 19. Bundestag vertreten. Fünf von ihnen kommen aus dem Landkreis München, zwei aus dem Landkreis Starnberg, der heuer im neu geschaffenen Wahlkreis Starnberg-Landsberg am Lech aufging.

Würmtal– Das Direktmandat im Landkreis München holte wie schon 2013 und 2009 der CSU-Kandidat Florian Hahn. Der 43-Jährige war in den vergangenen acht Jahren Mitglied im Verteidigungsausschuss.

Mehr Bundestagserfahrung als er hat nur Anton Hofreiter. Der 46-jährige Direktkandidat der Grünen im Landkreis München schaffte es zum vierten Mal in Folge über die Liste in das Parlament. Seit 2013 ist der promovierte Biologe neben Katrin Göring-Eckhardt Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Im Wahlkreis Starnberg-Landsberg ging das Direktmandat wie in ganz Bayern ebenfalls an einen Christsozialen: Michael Kießling (44). Seit 2014 fungiert er als Bürgermeister der Gemeinde Denklingen im Landkreis Landsberg. Das Amt muss er nun ruhen lassen.

Die AfD ist neben der CSU die einzige Partei, die künftig sowohl einen Vertreter aus dem Landkreis München als auch einen aus dem Landkreis Starnberg in Berlin sitzen hat. 14 bayerische AfDler werden dem 19. Bundestagangehören, darunter Gerold Otten (61) aus Putzbrunn, der an Platz acht der bayerischen AfD-Liste gesetzt war, und der AfD-Spitzenkandidat im Freistaat Martin Hebner (57), Vorsitzender des Kreisverbandes Starnberg.

FDP-Politiker Jimmy Schulz (48) sammelte von 2009 bis 2013 Bundestagserfahrung. Als Vierter der FDP-Landesliste ist der in Hohenbrunn wohnende Schulz nun wieder mit von der Partie. Eva Schreiber (59), wohnhaft in München-Allach, kandidierte erstmals für die Linke im Wahlkreis München-Land. Auf Platz sieben der Landesliste schaffte sie es auf Anhieb in den Bundestag. Ihr Linken-Kollege aus dem Kreis Starnberg, Bernhard Feilzer, war auf der Landesliste gar nicht aufgeführt.

Den Einzug in den Bundestag knapp verpasst hat Bela Bach, die am 30. September ihren 27. Geburtstag feiert. Die SPD-Bewerberin scheiterte wie schon 2013 als Direktkandidatin im Landkreis München. Ihr Listenplatz 20 reichte nicht, um noch reinzurutschen. Die bayerische SPD wird nur mit 18 Abgeordneten im neuen Bundestag vertreten sein. Der 26-jährige Christian Winklmeier aus Gilching, der sich für die SPD im Wahlkreis Starnberg-Landsberg um das Direktmandat bemühte, hatte schon im Vorfeld als 46. der Liste wenig Aussichten auf den Umzug nach Berlin.

Fritz Haugg (47), FDP-Gemeinderat in Planegg und Direktkandidat der Liberalen im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach hätte nach eigener Aussage den Sprung geschafft, wenn die Liberalen 16 Prozent oder mehr geholt hätten. So reichte Listenplatz 18 nicht aus. Britta Hundesrügge (50) aus Gauting auf Listenplatz 17 hatte ebenfalls das Nachsehen.

Auch Kerstin Täubner-Benicke (50) von den Grünen aus Starnberg packte es als 30. der bayerischen Grünen-Liste nicht. 

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