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Start der digitalen Parkscheibe im Würmtal: Am Donnerstag schraubte Martin Funke (li.) vom Bauhof die Schilder in den Gräfelfinger Parkzonen an. In Neuried sind sie ebenfalls installiert; Krailling soll folgen. Gräfelfings Bürgermeisterin Uta Wüst und ihr Neurieder Kollege Harald Zipfel freuten sich über den Zusatzservice für Autofahrer. 

Smartphone-App ParkNow

Gemeinden führen digitale Parkuhr ein

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Die Parkscheibe hervorfummeln, sie einstellen, im Auto auslegen – dieses Prozedere können sich Autofahrer in Gräfelfing, Neuried und Krailling jetzt sparen: Diese Würmtal-Gemeinden haben die Smartphone-App ParkNow eingeführt, die eine digitale Parkscheibe beinhaltet.

WürmtalWer die App herunterlädt und sich registriert, kann den Service in den drei Gemeinden ab sofort überall dort kostenlos nutzen, wo die Parkzeit begrenzt ist und bisher mit Parkscheibe erfasst werden musste (eine Möglichkeit, die selbstverständlich bestehen bleibt). Beim Parken wird dann auf dem Handy nur noch die entsprechende Parkzone eingegeben und der Parkvorgang per Antippen gestartet beziehungsweise später gestoppt. Die Parkzonen-Nummer steht auf den Hinweistafeln, die am Parkzonen-Anfang aufgestellt wurden. Das erfolgte in Gräfelfing gestern, in Neuried stehen die Tafeln schon.

Von Vorteil ist die App auch für die Verkehrsüberwachung. Deren Mitarbeiter haben Zugriff auf die Daten und können über die App die Einhaltung der Parkzeiten bei den registrierten Fahrzeugen kontrollieren. Läuft die Parkzeit ab, bekommt der Fahrer von der App einen Hinweis. Zusätzlich zeigt die App an, wo es die nächsten Parkzonen gibt.

Allerdings spielt die App ihre Vorteile erst dort voll aus, wo eine Parkgebühr erhoben wird: Der Fahrer braucht keine Münzen mehr in einen Automaten zu werfen; das Bezahlen erfolgt über die App via hinterlegter Kreditkarte. Dann kostet auch jeder Parkvorgang 25 Cent Zusatzgebühr – oder eine monatliche Pauschale von 2,99 Euro.

In den Würmtal-Gemeinden gibt es noch keine Parkgebühren. Auf die Frage, ob ParkNow ein erster Schritt zu deren Einführung sei, sagte Neurieds Bürgermeister Harald Zipfel: „Nein, aber sie macht es einfacher.“

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