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Wahlen

Zwei Würmtaler ziehen in den Landtag ein

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Zwei Würmtaler werden im neuen bayerischen Landtag sitzen: Anne Franke (Grüne) und Ingo Hahn (AfD), beide aus Gauting, haben über die Listen ihrer Parteien den Einzug ins Maximilianeum geschafft. 

Würmtal – Die drei anderen Würmtaler Kandidaten, Fritz Haugg und Jörg Scholler (beide FDP) sowie Rainer Groß (AfD,) gehen laut der jetzt veröffentlichten Aufstellung des Landeswahlleiters leer aus.

Anne Franke war eigentlich auf Platz 25 der oberbayerischen Grünen-Liste nominiert. Durch ihr gutes Erststimmen-Ergebnis im Landkreis Starnberg mit 26,6 % der Stimmen rückte sie in der oberbayerischen Aufreihung auf Platz 13 vor und ist somit nun eine von 17 oberbayerischen Grünen-Abgeordneten. 21 640 ihrer 24 089 Stimmen erhielt Franke über die Erststimme. Die Gautinger Gemeinderätin erfuhr in der Hauptausschusssitzung am Dienstagabend von ihrem Einzug – und würde sich in der Fraktion gerne um die Energie- und Verkehrswende kümmern. „Es gibt etliche Interessenten. Das wird ein Kampf, sich da durchzusetzen.“ Der Gautinger Ingo Hahn (AfD) trat im Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost als Direktkandidat an und verbesserte sich auf der oberbayerischen AfD-Liste von Rang neun auf Platz vier.

Beide Würmtaler FDP-Kandidaten, Fritz Haugg und Jörg Scholler, verpassten hingegen einen Sitz im Landtag. Der Planegger Gemeinderat Fritz Haugg trat auf Platz 15 der oberbayerischen FDP-Liste an und kam schließlich durch das Wählervotum auf Platz 24 – es ziehen aber nur fünf oberbayerische FDPler in den Landtag ein. Der dritte Gräfelfinger Bürgermeister und stellvertretende Landrat im Landkreis München, Jörg Scholler, hatte auf Platz 47 der FDP-Liste kandidiert und erreichte schließlich Platz 56. Der Gautinger Rainer Groß verbesserte sich von Rang 24 auf Platz 13 der Parteiliste. Es reichte aber trotzdem nicht für den Landtag.

Insgesamt stellt der Landkreis Starnberg neben Franke und Hahn mit Ute Eiling-Hütig (CSU) aus Feldafing, die das Direktmandat im Landkreis gewonnen hat, noch eine dritte Abgeordnete. Aus dem Landkreis München ziehen acht Politiker in das Maximilianeum ein: Arbeits- und Sozialministerin Kerstin Schreyer aus Unterhaching sowie Ernst Weidenbusch aus Haar (beide CSU), die das jeweilige Direktmandat gewonnen haben. Für die Grünen holten über die Liste die beiden Direktkandidaten des Landkreises Süd und Nord, Claudia Köhler (Unterhaching) und Markus Büchler (Oberschleißheim) sowie Benjamin Adjei aus Taufkirchen Sitze im Landtag. Adjei hat überraschend das Direktmandat in München-Moosach gewonnen. Dem neuen Landtag werden zudem die SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen aus Neubiberg, das FDP-Zugpferd Helmut Markwort, der im Landkreis Süd als Direktkandidat aufgestellt war, sowie Nikolaus Kraus (Ismaning) von den Freien Wählern angehören.

Rubriklistenbild: © POSS ROLF 01792957319

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