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Feierten schon im vergangenen Jahr im Prinzregent-Garten: die Würmesia-Garde-Frauen

Würmesia

Harald Zipfel geht unter die Narren

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Würmtal – Bei der Faschingsgesellschaft Würmesia wirft ein Großereignis seine Schatten voraus: Der Verein wird 2019 70 Jahre alt. Kurz vor diesem Jubiläum hat sich auch im Vereinsvorstand etwas getan: Harald Zipfel, Bürgermeister der Gemeinde Neuried, ist nun Vize-Präsident. Zusammen mit Würmesia-Präsidentin Tanja Wissel will er den Verein wieder auf sicherere Beine stellen.

Seit Jahren tut sich die Würmesia schwer, ein Faschingsprinzenpaar zu finden. In der Saison 2016/17 musste sie erstmals ohne erwachsenes Prinzenpaar auskommen. Das Kinderprinzenpaar war damals die Rettung der Würmesia. Vergangene Saison fand sich mit Hans III. und Regina I. noch in letzter Sekunde ein Prinzenpaar.

Tanja Wissel, seit zwei Jahren Präsidentin des Vereins und frisch im Amt bestätigt, hat als Trainerin der Jugendgarde schon viel Zeit und Energie in die Nachwuchsarbeit gesteckt. Als sie im Mai 2016 das Amt übernahm, nahm sie sich nichts Geringeres vor, als die Faschingsgesellschaft zu retten. Mit einem Neuanfang. Die Faschingsprinzessin von 2005 setzt auf die Nachwuchsarbeit und Kinderveranstaltungen, hofft, dass sich hierüber künftige Prinzenpaare für den Fasching begeistern lassen. Denn ein erwachsenes Prinzenpaar zu finden, werde immer schwieriger, sagt Wissel. „Die Leute sind beruflich so eingebunden.“

Zudem will Wissel, dass die Würmesia mehr Präsenz im Würmtal zeigt. „Es ziehen immer mehr junge Familien hierher, die gar nicht wissen, dass es uns gibt“, so ihre Begründung. Nachdem die Würmesia den großen Festsaal des Heide-Volm wegen des anstehenden Abrisses nicht mehr nutzen kann, muss sie mit ihren Veranstaltungen ausweichen. In der kommenden 69. Saison werden die Inthronisation des Prinzenpaars und der Kehraus daher im Prinzregent-Garten in Pasing über die Bühne gehen.

Für die Jubiläumssaison 2019/2020 wünscht sich die Würmesia, mit einem eigenen erwachsenen Prinzenpaar durch die Saison tanzen zu können. Für die 69. Saison ist das noch nicht klar. Präsidentin Wissel ist froh, in ihrem Vize Harald Zipfel einen gut vernetzten Mitstreiter gefunden zu haben, der den Verein hierdurch unterstützen kann. Gemeinsam wollen sie die Öffentlichkeitsarbeit angehen, neue Kontakte knüpfen. Zipfel ist es ein Anliegen, dass die Würmesia mehr Auftritte in Altenheimen und Behindertenwerkstätten bekommt. „Wenn ich das als Bürgermeister beleben und hier etwas bewegen kann, würde ich mich freuen“, so Zipfel, der vor zwei Jahren über den Elferrat zur Würmesia dazugestoßen ist.

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