Ende der Zeitumstellung: EU nennt Termin - Bald könnte es soweit sein

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Laden zur ersten Jugendbefragung im Landkreis München ein (v.li.): KJR-Vorsitzender Jan Museler, Projektleiterin Blandine Ehrl, Landrat Christoph Göbel (Schirmherr) und KJR-Geschäftsführer Marcus Fink.

Erste landkreisweite Umfrage

Die Jugend hat das Wort

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Die „Stimme der Jugend“ ist gefragt: Unter diesem Motto startet der Kreisjugendring München-Land die erste landkreisweite Jugendbefragung. Es handelt sich um ein ehrgeiziges, fundiertes Projekt unter der Schirmherrschaft von Landrat Christoph Göbel.

Landkreis München– Seit einem Jahr bereiten die Verantwortlichen des Kreisjugendrings, allen voran Projektleiterin Blandine Ehrl, die erste große Online-Befragung der Jugend im Landkreis München vor. Am Freitag wird die Seite www.jb19.defreigeschaltet. Sechs Wochen lang können dann Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis München im Alter von zehn bis 21 Jahren an der freiwilligen, anonymen Umfrage teilnehmen. Das Ausfüllen (auch am Tablet oder Handy möglich) dauert 15 Minuten, und es winken attraktive Preise.

Die Umfrage verfolgt zwei große Ziele. Zum einen möchten die Initiatoren ein differenziertes und nach Wohnorten aufgeschlüsseltes Stimmungsbild der Kinder und Jugendlichen bekommen. Was ist ihnen wichtig? Wo treffen sie sich? Was machen sie in der Freizeit? Was fehlt ihnen an ihrem Wohnort? Wie sehen sie ihre Zukunft? Um bereits mit dem Fragenkatalog der Lebenswirklichkeit der Zielgruppe nahe zu kommen, waren die jungen Menschen schon am Entstehungsprozess durch eigene Vorschläge beteiligt. „Es geht nicht nur um Wünsche, sondern auch um die Stimmungslage, das Lebensgefühl der Kinder und Jugendlichen“, sagte Landrat Göbel bei der Präsentation des Projektes am Dienstag in Gräfelfing.

Die Ergebnisse sollen nach der Auswertung den Landkreisgemeinden, aber auch dem Kreisjugendamt etwa für die Planung der Jugendhilfe zur Verfügung stehen.

Als zweites Ziel soll die Umfrage den Kindern und Jugendlichen eine (erste) Interaktion und Partizipation am gesellschaftlichen Diskurs ermöglichen und ihnen auf positive Weise vor Augen führen, wie niederschwellig Politik beginnt und dass sie daran teilhaben können – durch die Mitgestaltung ihres eigenen Lebensumfeldes.

Den Initiatoren ist die große Altersspanne der Zielgruppe und die implizite Spannbreite der Antworten bewusst. Sie nehmen dies in Kauf, um möglichst viele junge Menschen zu erreichen; eine Bündelung nach Altersgruppen kann bei der Auswertung erfolgen. Zur erhofften Beteiligungsquote sagte KJR-Vorsitzender Jan Museler: „Wenn wir 10 000 schaffen würden, wäre das ein großer Erfolg.“ Im Landkreis leben etwa 40 000 Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe. Den Teilnehmern sagen die Initiatoren zu, sich mit den Antworten ernsthaft zu befassen und ein Feedback in Form anschließender Veranstaltungen und Veröffentlichungen zu geben.

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