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Die Kommunalwahl 2020 im Würmtal

Aktuelles zur Wahl

Kommunalwahl 2020 im Würmtal: Alle Ergebnisse im Überblick - Hier gibt es Stichwahlen

Bei der Kommunalwahl 2020 im Würmtal werden Bürgermeister und Gemeinderäte gewählt, außerdem die Landräte und Kreistage in den Landkreisen Starnberg und München. Alle wichtigen News und Ergebnisse finden Sie hier bei uns.

+++ Ergebnisse Landratswahlen +++

+++ Ergebnisse Gemeinderatswahlen +++

+++LIVE-TICKER AKTUALISIEREN+++

Stichwahl im Würmtal: Alle Ergebnisse im Stichwahl-Ticker

23. März: Auch die Stichwahl am 29. März begleiten wir mit einem Liveticker. Sie finden ihn am Sonntag, 29. März, hier.

Kommunalwahl im Würmtal: Hier kommt es zur Stichwahl

Update, 9.45 Uhr: Die SPD hat die Stichwahl verpasst. Am 29. März fällt die Entscheidung, wer der neue Planegger Bürgermeister wird, zwischen CSU-Kandidat Hermann Nafziger (56) und Cornelia David (59) von den Freien Wählern Dynamischen.

Update, 16. März, 6.25 Uhr: Weitere Ergebnisse für Gemeinderat, Stadtrat und Kreistag gibt es am heutigen Montag (16. März). Wir berichten sie hier live, sobald veröffentlicht.

Kommunalwahl 2020 im Würmtal - News, Ergebnisse und Statements am Wahltag

23.35 Uhr: Planegg hat den Gemeinderat fertig ausgezählt. An der Sitzverteilung hat das nichts mehr geändert.

23.05 Uhr: In Planegg ist der Gemeinderat praktisch ausgezählt. Es fehlt nur noch ein Stimmbezirk (von 30). Danach erhält die CSU 6 Sitze, Grüne, Freie Wähler und SPD jeweils 4 Sitze, FDP 3 Sitze, grüne Gruppe 21 2 Sitze und die UPM einen Sitz. 

22.55 Uhr: Der Landrat des Landkreises München steht noch nicht fest. Geht es nach Neuried, dann muss Amtsinhaber Christoph Göbel (CSU) in die Stichwahl. In Neuried, wo man die Landratswahl schon ausgezählt hat, führt Göbel mit 43,72 % der Stimmen vor Christoph Nadler (Grüne) - 31,24 %). 

22.35 Uhr: Im Landkreis Starnberg stehen die beiden Kandidaten für die Stichwahl nun endgültig fest: Stefan Frey (CSU - 42,6 %) und Martina Neubauer (Grüne - 30,4 %) werden die Landratswahl unter sich ausmachen. 

22.20 Uhr: In Planegg ist man schon weiter. 26 von 30 Stimmbezirken sind ausgezählt. Hier liegt die CSU mit 24,8 % momentan vor SPD (17,6 %), Freie Wähler-FWD e.V. (17,7 %), Grüne (17,1 %), FDP (11,5 %), grüne Gruppe 21 (8,4 %) und UPM (3 %).

22.15 Uhr: Gräfelfing hat angefangen, den Gemeinderat auszuzählen. Bisher liegen die Ergebnisse von 5 Stimmbezirken vor. Danach liefern sich CSU, Grüne/Unabhängige und IGG ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 

22.05 Uhr: Es bleibt weiter spannend in Krailling. Auch den vierten Stimmbezirk konnten die Grünen mit 34,58 % der Stimmen vor der CSU (28,17 %) für sich entscheiden.

21.55 Uhr: In Krailling wird weiter ausgezählt. Drei von 12 Stimmbezirken sind jetzt durch. In zweien führen die Grünen (35,6 % und 38,06 %), in einem die CSU (34,58 %).

21.06 Uhr: Die AfD, die im Würmtal nur in Krailling zur Gemeinderatswahl antrat, erhielt in diesem Stimmbezirk nur 0,23%.  

21.05 Uhr: In diesem einen Stimmbezirk musste die CSU einen Verlust von rund 30 % hinnehmen. Sie kommt hier nur auf 17,59 %. 

20.55 Uhr: In Krailling zeichnet sich möglicherweise ein Wahlsieg für die Grünen ab. Nach Auszählung eines von 12 Stimmbezirken liegen die Grünen mit 38,02 % der Stimmen klar vorne. 

20.46 Uhr: In Gauting lag die Wahlbeteiligung bei 61,19 %.

20.45 Uhr: Auch die Gautinger schicken zwei Landratskandidaten in die Stichwahl: Stefan Frey (CSU) erhielt 42,32 % und Martina Neubauer (Grüne) 34,86 % der Stimmen. 

20.40 Uhr: Bei der Bürgermeisterwahl in Gauting muss die jetzige Amtsinhaberin Brigitte Kössinger (CSU) in die Stichwahl. 40,09 % der Stimmen konnte sie für sich gewinnen. Hans Wilhelm Knape (Grüne) erhielt 29,16 % der Stimmen. 

20.20 Uhr: Die Wahlbeteiligung in Krailling lag bei 60,56 % - obwohl hier keine Bürgermeisterwahl stattfand. 

20.12 Uhr: Stefan Frey (CSU) erhielt 40,5 % und Martina Neubauer (Grüne) 32,62 % der Kraillinger Stimmen.

20.10 Uhr: In Krailling liegen nun die Ergebnisse zur Landratswahl (Landkreis Starnberg) vor. Nachdem hier keine Bürgermeisterwahlen anstanden, ist dies das erste vorläufige Ergebnis, welches vorliegt. Ginge es allein nach den Kraillingern gibt es eine Stichwahl zwischen Stefan Frey (CSU) und Martina Neubauer (Grüne). 

20.05 Uhr: In Gräfelfing zeichnet sich damit ein ähnlich knappes Ergebnis wie bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2014 ab. Damals hatte Uta Wüst (IGG) nach der Stichwahl die Nase vorn (51,2 %). Peter Köstler (CSU) verlor denkbar knapp (48,8 %).

19.48 Uhr: In Neuried kamen nach dem führenden Harald Zipfel (SPD) Marianne Hellhuber (CSU) auf 35,77 % und Oliver Schulze Nahrup (FDP) auf 4,58 %.

19.45 Uhr: Neuried hat ausgezählt! Jedenfalls die Stimmen für die Bürgermeisterwahl.... Hier hat Amtsinhaber Harald Zipfel (SPD) eindeutig die Nase vorn. Er entgeht mit 59,65% der Stimmen sogar einer Stichwahl. 

19.42 Uhr: In Planegg lag die Wahlbeteiligung bei 58,9 % und in Gräfelfing bei 64,4 % aller wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger.

19.40 Uhr: Jetzt haben es auch die Gräfelfinger geschafft. Das vorläufige Endergebnis: Uta Wüst (IGG) und Peter Köstler (CSU) liegen mit jeweils 36,3 % der Stimmen gleichauf. Den beiden folgt Martin Feldner (Grüne/Unabhängige - 11,6%) knapp vor Florian Ernstberger (BVGL - 11,5 %). Schlusslicht ist Anette Kitzmann-Waterloo (SPD) mit 4,2 % der Stimmen.  

19.35 Uhr: Gräfelfing macht es weiterhin spannend. Die Auszählung des letzten Stimmbezirks lässt nun schon fast eine halbe Stunde auf sich warten.

19.30 Uhr:Auch in Planegg gibt es ein amtliches Endergebnis. Hermann Nafziger (CSU) führt mit 25,9 % der Stimmen. Ihm folgen Cornelia David (Freie Wähler) mit 17, 4 %, Philipp Pollems (FDP) mit 13,8 %, Christine Berchtold (SPD) mit 13,4 %, Judith Grimme (Grüne) mit 11,4 %, Astrid Pfeiffer (WPM) mit 8,4 %, Susanne Beck-Trenkle (UPM) mit 5,1 % und Angelika Lawo (grüne Gruppe 21) mit      4,6 %.    

19.15 Uhr: 26 von 27 Stimmbezirken in der Gemeinde Gräfelfing sind ausgezählt. Das vorläufige Ergebnis: Peter Köstler (CSU) und Uta Wüst (IGG) liegen mit jeweils 36,2 % der Stimmen gleichauf.  Martin Feldner (Grüne/Unabhängige) hat derzeit 11,8 %, Florian Ernstberger (BVGL) 11,6 % und Anette Kitzmann-Waterloo (SPD) 4,2 % der Stimmen. 

19.05 Uhr: In Gräfelfing läuft alles auf eine Stichwahl hinaus. Inzwischen sind 24 von 27 Stimmbezirken ausgezählt und Peter Köstler (CSU) führt mit 36,5 % der Stimmen knapp. Ihm folgt Amtsinhaberin Uta Wüst (IGG) mit 36,1 % der bislang ausgezählten Stimmen. 

18.55 Uhr: Hermann Nafziger (CSU) hat in Planegg weiter die Nase vorn. Nach 20 von 30 Stimmbezirken führt er mit 25,8 % vor Cornelia David (Freie Wähler - 17,6 %), Christine Berchtold (SPD,  14, 2 %), Philipp Pollems (FDP, 12,4 %) und Judith Grimme (Grüne, 12,0 %). 

18.46 Uh r: Nach 10 ausgezählten Stimmbezirken (von 27) hat sich in Gräfelfing wenig geändert. Uta Wüst (IGG) liegt mit 37,9 % der Stimmen immer noch knapp vor Peter Köstler (CSU).

18.45 Uhr: In Planegg ist das Rathaus für alle Bürgerinnen und Bürger gesperrt. Nur Wahlhelfer, Kandidaten und Presse hat Zugang. Vor der Tür drängen sich die Menschen und versuchen einen Blick auf das Ergebnis der Bürgermeisterwahl zu erhaschen. Hier ist es bei acht Kandidaten schließlich auch besonders spannend. 

18.35 Uhr: Auch in Planegg liegen erste Ergebnisse vor. Acht von dreißig Stimmbezirke sind bereits ausgezählt. Hermann Nafziger (SCU) liegt derzeit mit 26,7 % der Stimmen vorne. Ihm folgt Cornelia David (Freie Wähler-FWD e.V.) mit 16,7 %. 

18.30 Uhr: Erste Ergebnisse gibt es schon. In Gräfelfing ist erste Stimmbezirk (von 27) bereits kurz nach der Schließung des Wahllokals ausgezählt - Ergebnis: Die amtierende Bürgermeisterin Uta Wüst (39,5 %) hat knapp die Nase vorn. Zweiter ist Peter Köstler (33,7%).

 18.20 Uhr: Die Stimmen zur Bürgermeisterwahl werden als erstes ausgezählt, dann folgt die Landratswahl, danach der Gemeinderat und als letztes der Kreistag. 

18 Uhr: Nichts geht mehr! Die Türen der Wahllokale haben geschlossen, die Briefkästen für die letzten Briefwähler sind geleert. Die Wahlhelfer im Würmtal beginnen in diesen Minuten mit der Auszählung der Stimmen.

16.35 Uhr: Das schöne Wetter und frühlingshafte Temperaturen sorgen offenbar dafür, dass viele Menschen den Gang zum Wahllokal mit einem Biergarten oder Eiscafébesuch verbinden - trotz Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus. Auf den Straßen im Würmtal ist aktuell jedenfalls Hochbetrieb.   

12.15 Uhr:  Im Landkreis Starnberg wird der Landratsposten neu besetzt. Sechs Kandidaten bewerben sich: Stefan Frey (CSU), Martina Neubauer (Grüne), Matthias Vilsmayer (Freie Wähler), Markus Becher (AfD), Christiane Kern (SPD) und Cedric Muth (FDP). Eine Stichwahl gilt als wahrscheinlich. Karl Roth (CSU) hatte sich nach zwölf Jahren im Amt entschieden, nicht wieder anzutreten. Einzelheiten über die Kandidaten lesen Sie in unserer Übersicht.

11.25 Uhr: Den Ausgang der Kommunalwahl können Kraillinger Bürger diesmal nicht im Rathaus verfolgen. Die Gemeinde hat wegen des Coronavirus das ursprünglich für Sonntagabend geplante Public Viewing im Sitzungssaal abgesagt. Im Rathaus wird es in nächster Zeit außerdem nur einen eingeschränkten Betrieb geben. Die Gemeinde hat Mitarbeitern mit Kindern im Alter bis zwölf Jahre freigestellt, bis zu zehn Tage zuhause zu bleiben.

10.30 Uhr:  Die Gemeinden lassen auch heute noch Briefwahl zu, damit möglichst viele auch wählen gehen können. In den Rathäusern können Unterlagen abgeholt werden, auch von Verwandten (mit Vollmacht) und nur bis 15 Uhr. Viele fürchten, dass das Coronavirus sich negativ auf die Wahlbeteiligung auswirken wird. Dagegen spricht, dass viele schon Briefwahl gemacht haben und dabei Rekorde erzielt wurden. In allen Wahllokalen sind Vorkehrungen gegen das Coronavirus getroffen worden – Desinfektionsmittel, Hinweise zur Hygiene.

9 Uhr: Die Wahllokale sind seit einer Stunde geöffnet, die Würmtaler können ihre Bürgermeister, den Landrat und Gemeinderäte bestimmen. Insgesamt treten in den fünf Gemeinden Neuried, Gräfelfing, Planegg, Krailling und Gauting 21 Bürgermeisterkandidaten sowie 16 Parteien und Wählergruppierungen an.

Eine Übersicht

Krailling: Erstmals bewirbt sich hier mit Markus Becher ein AfD-Vertreter um einen Sitz im Gemeinderat – als Einziger im gesamten Würmtal, Der Vorsitzende des AfD-Ortsverbands Würmtal kandidiert bekanntlich auch als Starnberger Landrat. Listen haben außerdem CSU, Grüne, Freie Wähler/FBK, SPD und FDP eingereicht. 

Neuried: Drei Bürgermeisterkandidaten treten an: Außer Amtsinhaber Harald Zipfel (SPD) wollen Marianne Hellhuber (CSU) und Oliver Schulze Nahrup (FDP) den Chefsessel im Rathaus erobern. Für den Gemeinderat stellen sich CSU, Bündnis 90/ Die Grünen, SPD, FDP, Bündnis Zukunft Neuried (BZN) und die Wählergruppe der Bürgerinitiative Neuried (WBIN) zur Wahl. 

Planegg: Die größte Bewerberschar für das Bürgermeisteramt gibt es in Planegg: acht Kandidaten. Amtsinhaber Heinrich Hofmann darf altersbedingt nicht mehr antreten. Um die Stimmen der Bürger kämpfen Hermann Nafziger (CSU), Judith Grimme (Grüne), Cornelia David (Freie Wähler/Dynamische), Christine Berchtold (SPD), Philipp Pollems (FDP) und Angelika Lawo (ödp/Unabhängige Bürgerinitiative: Gruppe 21), Susanne Trenkle (Unabhängige Bürgermeisterkandidatin Planegg- Martinsried) sowie Astrid Pfeiffer (Wählergruppe für Planegg&Martinsried)

Gauting: Fünf Bewerber wollen an die Spitze der Gemeinde. Neben Amtsinhaberin Brigitte Kössinger (CSU) sind dies Hans Wilhelm Knape (Bündnis 90/Die Grünen), Wolfgang Meiler (Bürger in Gauting), Tarek Luft (Menschen für Gauting/Piraten) und Jürgen Sklarek (Miteinander Füreinander 82131). Listen für den Gemeinderat haben CSU, Grüne, SPD, FDP, MfG/Piraten, Unabhängige Bürger Gauting und MiFü 82131 eingereicht

Gräfelfing: Neben Amtsinhaberin Uta Wüst (IGG) bewerben sich wieder Peter Köstler (CSU) und Florian Ernstberger (BVGL) um das Bürgermeisteramt. Außerdem die neuen Kandidaten Martin Feldner (Grüne / Unabhängige) und Anette Kitzmann-Waterloo (SPD). Die FDP verfügt nach innerparteilichem Zwist über keinen Bürgermeisterkandidaten mehr; Michael Nebel zog seine Kandidatur zurück. Alle sechs genannten Gruppierungen haben auch Listen für den Gemeinderat eingereicht.

  • 12. März: Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus beeinflusst auch die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen am Sonntag. In einigen Gemeinden springen aus Angst vor Ansteckung Wahlhelfer ab. Die Anträge zur Briefwahl steigen deutlich an. Die Wahl-Veranstaltungen in den Rathäusern mit Präsentation der Ergebnisse am Wahlabend sollen nach jetzigem Stand trotzdem stattfinden.

     „Vor einer Woche hatten wir noch Briefwahl-Anträge von rund 20 Prozent der Wahlberechtigten, jetzt sind es schon Anträge von knapp 40 Prozent“, sagt Kraillings Vize-Wahlleiter Franz Wolfrum. Zwar sei ein Anstieg der Anträge kurz vor einer Wahl normal. „Nicht aber in diesem Ausmaß, alleine am Donnerstag standen 60 Leute bei uns in der Schlange“, erzählt Wolfrum. Auch in den anderen Gemeinden steigen die Zahlen teils stark an, was aber auch an der Grippewelle und anderen Gründen liegen kann. In der Gemeinde Neuried haben bisher rund 2379 Bürger Briefwahl beantragt – was bei 6551 Wahlberechtigten mehr als ein Drittel ausmacht. „Jeden Tag kommen mehr als 100 Anträge“, sagt Rathaussprecherin Inke Franzen.
    In der Gemeinde sind fünf von 150 Wahlhelfern abgesprungen, in Gauting gut 30 von insgesamt 230 Wahlhelfern. „Wir hatten natürlich eine Reserveliste, die aber nicht reicht, und wir deshalb nochmals einen Helfer-Aufruf machen“, sagt Rathaus-Sprecher Maximilian Olberding. Auch in Gräfelfing sagten einige Helfer ab, was hier aber an Krankheiten abseits des Coronavirus lag.
    Alle Rathäuser werden Desinfektionssprays und teils Spender in den Wahllokalen aufstellen. Auf den Toiletten soll es ausreichend Gelegenheiten zum Händewaschen geben. In Neuried werden etwa im Eingangsbereich zwei mobile Spender und in den Lokalen selbst Handdesinfektionsspender aufgestellt. „Wer keinen eigenen Stift zum Wahlzettel-Ankreuzen dabei hat, bekommt von den Wahlhelfern einen Kugelschreiber ausgehändigt, der danach entsorgt wird. Dieser wird mit behandschuhter Hand ausgegeben“, sagt Inke Franzen. Auch die anderen Gemeinden bitten die Bürger gemäß der Vorgaben, eigene Stifte mitzubringen (keine Tinte, keine Bleistifte). In Planegg werden alle Wahllokale „Desinfektionssprays, Einmalhandschuhe und Desinfektionstücher haben. Die Urnen, Türklinken und Tische werden am Wahltag wiederholt desinfiziert. Wir hoffen zudem, bis zum Wahltag eine Lieferung mit Händedesinfektionsmittel zu erhalten“, sagt Sprecherin Martina Sohn.
    Nach der Wahl findet ab 4 Uhr morgens bis Schul-/Kinderbetreuungsbeginn eine gründliche Reinigung und Desinfektion der Wahllokale durch eine spezialisierte Firma statt. So soll in allen Gemeinden das Ansteckungsrisiko nahe Null gebracht werden. „Es ist aber teilweise ziemlich schwierig, derzeit auf dem Markt Sprays und Spender zu bekommen“, sagt Franz Wolfrum. Auch in Gräfelfing sind die Wahlhelfer angehalten, regelmäßig zu desinfizieren.
    Bei den eigentlichen Auszählungen sind keine Änderungen geplant, da diese ja nicht von hunderten Leuten in einem Raum ausgeführt werden. Einige Ortsverbände von Parteien und Wählergruppierungen sagten inzwischen Wahlpartys oder -abschlusskundgebungen ab. Die IGG etwa verzichtet darauf, am Sonntag im neuen „Gräfelfinger“ zusammenzukommen.   ps


    Alle Kandidaten im Landkreis München

    Viele Ämter werden im Rahmen der Kommunalwahl 2020 in Bayern neu besetzt.  Alle Kandidaten und Bewerber aus den Gemeinden im Landkreis München finden Sie hier.  Bei der Bürgermeisterwahl haben die Wähler jeweils eine Stimme für ihren Favoriten. Falls keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang über 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen kann, wird der Bürgermeister in einer Stichwahl am 29. März endgültig gewählt. Dazu treten die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang an. Genauso verhält es sich auch, falls bei der Kommunalwahl 2020 in Fürstenfeldbruck die Landratskandidaten nicht sofort eine absolute Mehrheit erhalten.

Gemeinderatswahl im Würmtal:kumulieren und panaschieren

Die kommunalen Vertretungen auf der kleinsten Ebene werden durch die Gemeinderatswahl bzw. Stadtratswahl bestimmt. Wie viele Mandate vergeben werden, hängt von der jeweiligen Gemeinde ab. Die Wähler haben bei dieser Wahl mehrere Stimmen, die sie kumulieren oder panaschieren können. Für ein einfacheres Verständnis haben wir Ihnen das Wichtigste zu den Stimmzetteln bei der Kommunalwahl in Bayern zusammengefasst. Das gleiche Prinzip gilt auch für die Kreuze bei der Kreistagswahl.

Alle Ergebnisse zur Stichwahl in Wolfratshausen und Icking finden Sie hier.

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