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Mit Bildern wie diesem soll es bald vorbei sein - zumindest, wenn es nach den Cafés im Würmtal geht.

10.000 Becher bestellt

Mehrwegbecher für den Kaffee: Viele Geschäfte ziehen mit

Kleiner Erfolg für den Naturschutz: Das Würmtal will flächendeckend Pfandbecher für den Kaffee zum Mitnehmen einführen. Etliche Geschäfte beteiligen sich.

Würmtal – Die ersten 10 000 Becher sind bestellt. „Kaffee zum Mitnehmen“ („Coffee-to-go“) sieht im Würmtal bald anders aus. Wie berichtet, hat Hans Sickinger von der gleichnamigen Gräfelfinger Bäckerei eine Revolution angezettelt, indem er im Würmtal ein System für Mehrwegbecher einführen will. Sabine Strack von der Gemeinde Gräfelfing schiebt dieses Vorhaben als Projektleiterin an, und auch die Wirtschaftsförderer der übrigen Würmtal-Gemeinden sind voller Ehrgeiz, das „Projekt zum Fliegen zu bringen“, wie Fabian Kühnel-Widmann aus Gauting es formuliert.

„Die Pfandbecher sind gerade in der Produktion“, berichtet Sabine Strack. „Elly Seidl“, „Jaegers FeineKost“, „Konfiserie Fesl“, „Pschorrhof“ und „Eiscafè Italia“ hätten fest zugesagt, sich an der Aktion zu beteiligen. Die „Bäckerei Sickinger“ will mit vier Filialen mitmachen. Auch in Planegg steht sie auf der Liste. Dazu kommen dort die „Bäckerei Konditorei Zöttl“, „Bittners’ Kiosk und Cafe“, die „Bäckerei Ihle“ und die „Bäckerei Ratschiller“. Kühnel-Widmann sagt: „Ich habe mündliche Zusagen von sehr, sehr vielen Gautingern.“ Und in Neuried sind laut Christiane Loge von der Gemeinde das „Café VorOrt“, die „Kaffeerösterei“, „Rewe“ und die „Bäckerei Meyer“ dabei.

In Krailling beteiligen sich das „Pastareich“ und das „Café Horizont“ an der Aktion. Die Tankstellen vor Ort könnten nicht mitmachen, so Alexander Broschell von der Gemeinde. Es fehle dort beispielsweise eine Spülmaschine, um die Pfandbecher zu reinigen.

Victoria Strachwitz

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