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Thomas Sorgalla leitet künftig die PIanegger Inspektion mit ihren rund 50 Beamten. 

Neuer Polizeichef in der Inspektion Planegg

„Mir ist der Kontakt zu Bürgern wichtig“

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Bis Ende April war er noch für den Schutz des NSU-Prozesses in München zuständig, jetzt kümmert er sich um die Sicherheit im Würmtal: Thomas Sorgalla ist seit Anfang dieses Monats Leiter der Polizeiinspektion 46 in Planegg.

Planegg– Das Würmtal ist für er 52-jährigen 1. Hauptkommissar Thomas Sorgalla Neuland. Der gebürtige Sendlinger ging 1985 zur Polizei und war im Anschluss fast ausschließlich in der Landeshauptstadt im Einsatz. Nach seiner Ausbildung in Eichstätt und Fürstenfeldbruck hat er zahlreiche Dienststellen durchlaufen und dabei auf der Karriereleiter immer einen kleinen Schritt nach oben gemacht. Er war Dienstgruppenleiter in Sendling, Pullach, Giesing und der Maxvorstadt, Außendienstleiter der Polizeidirektion Süd und im Stab Verbrechensbekämpfung des Polizeipräsidiums München tätig.

Zuletzt arbeitete er als Sachbereichsleiter für Ordnungs- und Schutzaufgaben in der Inspektion Neuhausen. Dort war er unter anderem für die Sicherheit von Veranstaltungen und Versammlungen zuständig. Und damit auch für das Strafjustizzentrum, Schauplatz des NSU-Prozesses gegen Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte. Seit 2013 betreute Sorgalla die Verhandlungen vonseiten der Polizei, an manchen Tagen mit bis zu 50 Beamten allein aus seiner Inspektion.

Im Würmtal will Sorgalla erst einmal „Land und Leute kennenlernen“, wie er sagt. Dazu gehören für ihn nicht nur die obligaten Antrittsbesuche bei den fünf Bürgermeistern und das Kennenlernen anderer Verantwortungsträger wie der Kommandanten der Feuerwehren. „Mir ist der Kontakt zu den Bürgern wichtig“, sagt der 52-Jährige. Deshalb hat er vor, auch Bürgersprechstunden der Polizei beizuwohnen, um direkter Ansprechpartner zu sein. Sorgalla: „Ich will den Menschen die Scheu vor der Polizei nehmen.“ 

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