Polizei berichtet

Mehrere Vorfälle in der Silvesternacht

Würmtal – Eine auf ein Auto abgefeuerte Rakete, Einbruch, mutwillige Zerstörung und Schlägereien. In der Silvesternacht war einiges los.

Die Silvesternacht verlief im Würmtal laut Planegger Polizeiinspektion „weitestgehend ruhig“. Trotzdem hatten die Beamten reichlich Arbeit. Gegen 20 Uhr gerieten ein Gräfelfinger und ein Münchner in der Lochhamer Straße in Gräfelfing in Streit. Der 45-jährige Münchner zog sich eine blutende Nase zu. Sein 69-jähriger Kontrahent erhielt eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.

Zwischen 23 und 1 Uhr warf ein Unbekannter in der Scharnitzer Straße in Gräfelfing das Schaufenster der Confiserie Fesl ein. Die Polizei schätzt den Schaden auf 1000 Euro. Ebenfalls in Gräfelfing geriet gegen 0.15 Uhr eine Gartenhecke in Brand. Grund war eine falsch postierte Feuerwerksbatterie. Die Flammen konnten laut Polizei so schnell gelöscht werden, dass nur die Hecke beschädigt wurde.

Gegen 0.50 Uhr meldete ein Anrufer, dass Unbekannte die Geschäftsstelle des Deutschen Skiverbandes am Planegger Marktplatz heimsuchen würden. Als die Beamten anrückten, entdeckten sie, dass die Täter ein Fenster eingeworfen hatten, ins Gebäude eingedrungen waren und einige Stühle auf den Marktplatz geschleppt hatten, die sie dort zerstörten. Die Ermittlungen dauern an.

Kurz nach 2 Uhr erwischte die Polizei einen 24-jährigen Münchner dabei, wie er im Mitterweg in Krailling mehrere geparkte Autos mit Tritten beschädigte und nicht unerheblichen Schaden anrichtete. Ein 19-jähriger Münchner feuerte gegen 2.30 Uhr an der Ecke Rottenbucher/Bahnhofstraße in Gräfelfing eine Rakete auf einen vorbeifahrenden Pkw ab. Das Auto wurde tatsächlich getroffen, der Schaden beträgt 250 Euro. Im Anschluss bedrohte der 19-Jährige den Pkw-Führer noch verbal.

Gegen 4.30 Uhr endete die Silvesterparty in einem Jugendheim in Planegg für einen 24-Jährigen mit einer Nasenfraktur und der Einlieferung in ein Krankenhaus. Den Täter (31) erwartet eine Strafanzeige.

Rubriklistenbild: © Symbolbild dpa

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