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Fahrzeugschlange im Preysing Geräumt: Neurieder Feuerwehrleute rückten am vergangenen Wochenende wegen eines Brandes gemeinsam mit Feuerwehren aus München in den Forstenrieder Park aus.

Forstamt und Feuerwehren warnen

Brandgefahr in Würmtals Wäldern

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Die Waldbrandgefahr ist hoch. Am vergangenen Wochenende rückten die Feuerwehren im Würmtal bereits mehrfach aus – und sie warnen davor, Lagerfeuer im Wald zu machen oder achtlos Zigarettenkippen aus dem Auto zu schnippen.

Würmtal – Lagerfeuer im Wald scheinen ein neuer Trend im Würmtal zu sein. Gleich zwei Mal mussten deshalb die Feuerwehren am vergangenen Wochenende ausrücken. Dazu kam ein größerer Waldbrand, der drei Feuerwehren zahlreiche Stunden auf Trab hielt. Vor diesem langen Wochenende, in dem es wieder viele Menschen in die Wälder des Würmtals ziehen wird, warnt Wilhelm Seerieder, Betriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten: „Die Waldbrandgefahr ist hoch.“ Die Trockenheit im Wald sei problematisch. Wenn es einmal nachts regne, sei dies zu wenig. „Das meiste bleibt in der Baumkrone hängen und verdunstet dort wieder“, erklärt er. Rauchen und Feuer seien im Wald von März bis Oktober untersagt. „Das ist auch kein Ratschlag, sondern ein Verbot.“

Die Gräfelfinger Feuerwehr und Beamte der Planegger Polizeiinspektion waren am vergangenen Wochenende im Lochhamer Schlag im Einsatz, um eine Feuerstelle zu löschen, die ein Jagdpächter zuvor entdeckt hatte. Der Sprecher der Gräfelfinger Feuerwehr, Thomas Hickel, sagt, „da hat der Boden geglimmt“. Er sei froh, dass die Glutnester nicht zu einem größeren Feuer wurden. Auch er weiß: „Die Wälder sind momentan trocken.“ 18 Gräfelfinger Feuerwehrleute waren an dem Einsatz beteiligt. Derjenige, der das Feuer entfacht hatte, war laut Thomas Hickel „schon über alle Berge“.

Die Neurieder Feuerwehr hatte am vergangenen Samstag noch deutlich mehr zu tun. „In der Früh haben wir im Forstenrieder Park ein nicht ganz erloschenes Lagerfeuer löschen müssen. Direkt am Wald ist das ziemlich uncool“, findet Kommandant Thorsten Rehkämper. Eine Familie habe das Feuer gegen 10.30 Uhr entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Am Nachmittag rückten sie dann noch einmal aus, diesmal gemeinsam mit ihren Kollegen von der Freiwilligen sowie der Berufsfeuerwehr der Stadt München. Nur 1,5 Kilometer vom ersten Einsatzort mussten sie im Preysing Geräumt ein Feuer auf einer Fläche von 30 mal 30 Meter löschen. Die Flugüberwachung hatte sie zum Brand geführt. Von 17 bis 23 Uhr war die Feuerwehr dann mit Löschen beschäftigt. „Wir hatten Glück, dass kein Wind war“, sagt Rehkämper. Zu Nachsichten rückten sie nachts und am folgenden Morgen zwei weitere Male aus. Auch die Spurensicherung der Polizei war vor Ort, um die Brandursache zu klären.

Lagerfeuer sind aber nicht die einzige Ursache für Waldbrände. „Das größte Thema ist die weggeworfene Zigarette“, sagt Seerieder. Die Gefahr gehe dabei weniger vom rauchenden Spaziergänger aus, als von einem Raucher, der im Auto durch den Wald fahre und die Kippe sorglos aus dem Fenster schnippe. „Genau am Straßenrand ist das trockene Gras“, warnt er. 90 Prozent der Waldbrände seien auf fahrlässige Brandstiftung zurückzuführen.

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