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430 Neugeborene wurden 2018 bei den Würmtaler Einwohnermeldeä mtern registriert.  

430 Neugeborene im Würmtal

Wieder mehr Babys

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Im Würmtal sind 2018 wieder mehr Kinder geboren worden – es sind nicht so viele wie 2016, aber mehr als 2017. Die Geschlechter halten sich die Waage. Mit Ausnahme von Gauting.

Würmtal – Hundert Geburten weniger als 2016. Das ist ein deutlicher Einbruch in der Statistik. 430 Neugeborene wurden im vergangenen Jahr in den Einwohnermeldeämtern im Würmtal angemeldet. Das klingt vergleichsweise wenig, es sind aber neun mehr als noch 2017. Die geschlossene Geburtshilfe der Wolfart-Klinik in Gräfelfing hat auf die hier genannten Zahlen der im Würmtal angemeldeten Neugeborenen keine Auswirkungen.

Anders als im Vorjahr gab es 2018 nicht nur einige Babys mehr, es liegen auch andere Namen im Trend. Felix, der Spitzenreiter von 2017, ist deutlich nach hinten gefallen. Alexander und Valentin führen nun die Liste der beliebtesten Bubennamen an. Nur Planegg geht da einen eigenen Weg, dort sind Alexander und Valentin nicht unter den Top Drei zu finden. Maximilian wurde dafür dreimal vergeben, Mateo, Lukas und Anton je zwei Mal.

Was Mädchennamen betrifft, sind im Würmtal Hanna(h), Emma und Helena äußerst beliebt – in dieser Reihenfolge. Da schert nur Gauting aus. Die genannten drei Namen schafften es dort nicht auf die vorderen Plätze. Gautings Eltern vergaben lieber die Namen Franziska, Antonia und Florentine gleich mehrfach. Überhaupt hat Gauting bei den Mädchen einen Sonderweg eingeschlagen. 214 neugeborene Buben und 216 Mädchen wurden 2018 im Würmtal angemeldet. Das wirkt ziemlich ausgeglichen. Nur in Gauting sieht es anders aus. 82 Neugeborene waren weiblich, nur 67 männlich. „Gauting wird zunehmend weiblicher“, sagt die Sprecherin der Gemeinde Charlotte Rieboldt. Sie hat zusätzlich die Statistik der Verstorbenen im Blick. Und so erklärt Rieboldt, dass von den 165 im Jahr 2018 Gestorbenen 90 männlich und nur 75 weiblich waren.

Damit die Statistik für das Würmtal aber insgesamt wieder so gut wie ausgeglichen dasteht, haben die Planegger ein paar mehr Buben (45) zur Welt gebracht, als Mädchen (36). In den anderen Gemeinden halten sich die Geschlechter fast die Waage.

2018 war das erste komplette Jahr ohne Geburtshilfestation vor Ort. Und doch kamen Babys im Würmtal zur Welt, eines in Gräfelfing und eines in Krailling. Sie dürfen damit als Ausnahmen gelten.

Was die Vornamen betrifft, gibt es heuer keine großen Exoten. Ein Winnetou oder dergleichen ist unter den Neugeborenen im Würmtal nicht zu finden. Die Sprecherin der Gemeinde Planegg, Martina Sohn, sagt jedoch: „Insgesamt fällt auf, dass die Planegger sehr kreativ sind – es gibt die meisten Namen wirklich nur einmal“. Und Sandra Rottmeier vom Neurieder Einwohnermeldeamt bestätigt: „Wir haben nicht wie sonst zum Beispiel fünf Marias.“

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