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Clowns sollen die Bewohner der Altenheime in Krailling und Planegg aufheitern – und das nicht nur einmal. Der Kulturförderverein Würmtal unterstützt die Künstler.
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„Pollina di Valentina“ ist jetzt nicht mehr allein: Ihr Partner MUC begleitet sie, hier im Garten des Kraillinger Altenheims. 

Kulturförderverein Würmtal macht‘s möglich

Clowns auf Visite im Altenheim

  • Victoria Strachwitz
    vonVictoria Strachwitz
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Clowns sollen die Bewohner der Altenheime in Krailling und Planegg aufheitern – und das nicht nur einmal. Der Kulturförderverein Würmtal unterstützt die Künstler.

Würmtal – Hier ein kleiner Witz, da ein kleines Lied und ganz viel Zuwendung: In den Altenheimen im Würmtal, gab es in den vergangenen Monaten wenig zu lachen, die Tage schienen zuweilen unendlich lang. Das soll sich ändern. Mit Unterstützung des Kulturfördervereins Würmtal besuchen jetzt zwei Mal monatlich zwei Clowns das Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling sowie das Evangelische Alten- und Pflegeheim Planegg. „Pollina di Valentina“ und ihr Partner MUC singen, rätseln und spielen gemeinsam jeweils eine fröhliche Stunde lang mit den Bewohnern und Betreuern. Auftakt war am vergangenen Donnerstag.

Katrin Rohlfs ist „Pollina di Valentina“

Die Bewohner der Kraillinger Einrichtung kennen „Pollina di Valentina“ bereits. Denn Katrin Rohlfs, wie sie eigentlich heißt, besucht seit Oktober regelmäßig das Altenheim Maria Eich. Neu ist, dass sie jetzt einen Partner an ihrer Seite hat, dass die beiden künftig auch Planegg besuchen und dass der Kulturförderverein sie unterstützt. Claudia Lutterkord: „Wir nennen uns Kulturförderverein, da müssen wir auch etwas fördern.“ Aufgrund der Pandemie sei viel ausgefallen. „Wenn die Künstler jetzt schlecht dran sind, dann sind wir gefragt.“ Sie freut sich, dass ihr Verein mit dieser Aktion nicht nur Künstler unterstützt, sondern sich gleichzeitig sozial engagiert.

Lutterkord kennt Rohlfs schon länger. „Die Dame ist für uns schon aufgetreten.“ Damals sei das zehnjährige Bestehen des Planegger Kupferhauses gefeiert worden. „Die macht das wirklich toll“, sagt sie auch in Bezug auf deren Arbeit in den Altenheimen. „Gerade bei Dementen kann sie sehr viel lockern. Ich bewundere das maßlos.“

Bislang verzauberte Pollina die Bewohner in den Gruppenräumen und Zimmern, sie nahm Kontakt zu ihnen auf, stellte eine Verbindung her, machte Musik, zeigte Humor, erzählte Geschichten und brachte damit Frische, Farbe, Klang und Bewegung in das Kraillinger Heim. „Menschen mit Demenzerkrankung sprechen besonders auf den Clown an. Seine Komik spricht genau die Kindlichkeit Demenzerkrankter an, und sie finden mit dem Clown oft eine eigene Art des Austauschs und der Begegnung“, erklärt Rohlfs.

Auftritte coronabedingt nur im Freien

Als Folge der Corona-Pandemie darf Pollina jetzt aber nicht mehr innerhalb des Gebäudes auftreten und sich auch nicht mehr den Bewohner nähern. Also finden ihre Besuche jetzt im Garten statt. Die dort herrschende Weite lasse sich leichter füllen, wenn zwei Clowns miteinander interagieren. Lutterkord hat das schnell verstanden – daher sind die Clowns jetzt zu zweit.

Und weil der Hauptgeldgeber des Vereins die Gemeinde Planegg ist, bringen die beiden Künstler künftig nicht nur Schwung ins Caritas Altenheim Maria Eich in Krailling, sondern auch in das Evangelische Alten- und Pflegeheim in Planegg.

Bis Januar sollen die Clowns gemeinsam für Unterhaltung sorgen. Seine anderen Vorhaben vernachlässigt der Kulturförderverein Würmtal dafür nicht. „Wir haben einiges vor“, sagt Lutterkord.

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