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Still, medium oder Sprudel, nur nicht aus der Plastikflasche: Bei EOS gibt es Wasserspender und Karaffen fürs Personal.

Kampf gegen Pappbecher und Plastikflaschen

Pappbecher  war gestern

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Der Würmtal-Becher ist ein Erfolg. Im Würmtal tut sich etwas im Bereich Umweltschutz. Auch die großen Unternehmen im Würmtal denken nachhaltig.

Würmtal – Das Würmtal setzt auf Umweltschutz. Pappbecher sind allmählich ein Tabu. Der Würmtal-Becher hat sie heuer vielerorts ersetzt und aus zahlreichen Bäckereien und Kaffeehäusern verdrängt. Und nicht nur die Menschen im Würmtal, auch die Unternehmen haben den Umweltschutz für sich entdeckt. So scheinen Pappbecher in den Kantinen im Würmtal inzwischen nicht mehr zum Einsatz zu kommen. Und auch in den kleinen Kaffeeküchen der Unternehmen gibt es sie nicht mehr. „Unsere Tassen sind aus Porzellan“, sagt Elfriede Buben, Sprecherin des Tabakkonzerns Philip Morris in Gräfelfing. Und damit steht ihre Firma nicht alleine da.

Nur in der Universität in Martinsried weht noch ein wenig der Wind der Vergangenheit. „Generell forciert das Studentenwerk München in allen seinen Hochschulgastronomie-Einrichtungen den Verzicht von Pappbechern, um die damit einhergehende Umweltbelastung einzudämmen“, erklärt Sprecherin Julia Wölfle. Doch zusätzlich zu Porzellan- und Mehrwegbechern gebe es auch welche aus Pappe. Damit liegt die Universität mit ihrer Mensa einen Schritt hinter den Unternehmen im Würmtal. Auch wenn Wölfle sagt, „dass die Einwegbecher, auf denen wir im Übrigen für die Nutzung von Porzellantassen werben, und Deckel des Studentenwerks zu 100 Prozent biokompatibel sind und das seit mehr als fünf Jahren“.

Die großen Unternehmen im Würmtal haben sich schlicht von den Pappbechern verabschiedet. „Webasto gibt sowohl in seiner Kantine als auch in seinem Bistro in Stockdorf grundsätzlich nur Mehrweggeschirr aus“, erklärt eine Sprecherin des Unternehmens. Damit vermeide man Müll und trage so zur Schonung der Umwelt bei. „Für uns ist es selbstverständlich, in allen Bereichen vorausschauend und verantwortungsvoll zu handeln. Wir wollen nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen“, sagt die Sprecherin. Ähnlich formulieren es ihre Kollegen.

„Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist uns wichtig“, sagt der Sprecher von EOS in Krailling, Martin Grebner. „Wir haben eine recht hohe Anzahl an Kaffeeküchen“, erklärt er. Dort gebe es überall Porzellantassen, die nach Benutzung in Geschirrspüler geräumt werden. „Die Schränke sind voll mit weißen Kaffeetassen.“ Auch in Kantine und Cafeteria werde aus Tassen und Gläsern getrunken.

EOS hat sich nicht nur für Kaffeetrinker etwas einfallen lassen. Das Unternehmen hat Wasserspender aufgestellt, aus denen sich die Mitarbeiter Wasser in Glaskaraffen abfüllen können. Die Spender seien in allen Küchen in den verschiedenen Gebäuden vorhanden und bieten Wasser still, medium und sprudelnd an. Damit werde unnötiger Abfall vermieden. „Das ist wirtschaftlich und umweltfreundlich“, sagt Grebner. Er spricht von einer „Win-win-Situation.“

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