Sicherheitskonferenz

Würmtaler Polizeibeamte helfen in München aus

Die kommende Münchner Sicherheitskonferenz wirft auch im Würmtal ihre Schatten voraus: Rund 20 Beamte der Planegger Polizei-Inspektion sind beim Einsatz rund um die diesjährige Konferenz vom Freitag, 17. Februar, bis Sonntag, 19. Februar, dabei.

Würmtal – „Ihr Aufgabengebiet ist dabei ganz unterschiedlich verteilt“, sagt Inspektionsleiter Siegfried Janscha. „Manche fahren Streife oder sind an den Straßenabsperrungen, andere sind in den Hotels der Konferenzteilnehmer vor Ort oder bei den Demonstrationen.“

Klassischer reiner Personenschutz wird dagegen nicht von den Polizisten gemacht. Die Spitzenpolitiker und andere Gäste der Konferenz haben hierfür ihre eigenen Leute dabei.

Das Polizeipräsidium München, zu dem die Planegger Inspektion gehört, teilt bei Großereignissen wie der Sicherheitskonferenz, dem Oktoberfest und auch Pegida-Veranstaltungen den Inspektionen stets einige Wochen im Voraus mit, wie viele Beamte für den Einsatz benötigt werden. „Wir antworten dann, wie viele wir stellen können“, sagt Siegfried Janscha. Denn parallel muss auch der Streifenbetrieb im Würmtal weiter normal laufen können.

In der Planegger Inspektion sind zur Zeit mehrere Stellen nicht besetzt, da manche Beamte zum Beispiel in eine andere Inspektion beordert und ihre Stelle noch nicht nachbesetzt wurde. Andere sind in Erziehungszeit oder länger krankgeschrieben.

Trotzdem konnte Siegfried Janscha zum Konferenz-Einsatz genau so viele Beamte stellen, wie vom Präsidium erbeten. „Manche melden sich freiwillig, andere werden zugeteilt“, erzählt Janscha. Und auch einige Überstunden häufen die Beamten bei solchen großen Einsätzen an, die dann zumindest theoretisch später in Freizeit ausgeglichen werden können.

Im Gegensatz zur Polizei merken die Würmtaler Hoteliers noch nichts von der nahenden Sicherheitskonferenz: Viele Hotels sind zwar ausgebucht, „aber von Geschäftsreisenden der Würmtaler Firmen und nicht von Konferenzgästen“, wie es etwa aus dem Planegger Hotel Asemann heißt. Bei anderen Großveranstaltungen, wie Messen und dem Oktoberfest, sollte man wenigstens drei Wochen im Voraus reservieren, damit man sicher ein Zimmer bekommt, sagt Angela Weißenfeld, Chefin des Gräfelfinger „Hotel Würmtaler“. Im Rahmen der Sicherheitskonferenz habe sie aber noch keine einzige Buchung. „Wahrscheinlich werden hier erst die Münchner Hotels genommen, bevor es zu uns raus geht“, vermutet Weißenfeld.

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