Weihnachtsfeiern in Würmtaler Unternehmen

Viele Firmen spendabel und kreativ

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Würmtal - Einmal im Jahr gemütlich zusammensitzen und das Jahr ausklingen lassen: Die Weihnachtsfeier ist für viele Firmen ein Höhepunkt. Im Gegensatz zu anderen Landkreisen zeigen sich die Unternehmen im Würmtal spendabel – und planen manch besonderes Event.

Würmtal – Einen eigenen kleinen Adventsmarkt baut der Planegger Pharmagroßhändler Sanacorp für seine Weihnachtsfeier in seinen Räumen auf. „An mehreren Buden gibt es Grillwürste, Flammkuchen, Asiatisches und andere Schmankerl für unsere Kollegen“, sagt Unternehmenssprecher Norman Keil. Zudem bereitet die Kantine ein Büfett vor. Die rund 350 Mitarbeiter sollen so gemütlich zusammenkommen können, sagt Keil, und das natürlich kostenfrei.

Selbstkreierte Einlagen planen die Mitarbeiter des Planegger Ingenieurbüros Müller-BBM für ihre Feier in München. „Unsere internationalen Kollegen zeigen mit „PowerPoint“-Präsentationen, wie bei ihnen Weihnachten gefeiert wird“, erzählt Sprecherin Tanja Müller. Zum Beispiel, wie das Weihnachtsfest in China und Italien abläuft. Die firmeneigene Band textet ein aktuelles Lied auf das Ingenieurbüro um und gibt es auf der Feier zum Besten. „Außerdem haben wir eine Verlosung, Ehrungen von Jubilaren und natürlich eine Ansprache“, so Tanja Müller. Auch die Rentner des Unternehmens feiern mit, und ein DJ sorgt für Stimmung. Die rund 230 Mitarbeiter sind eingeladen.

Erst Ende Januar macht das Planegger Technologieunternehmen Atlantik Networxx traditionell seine Weihnachtsfeier. Die knapp 100 Mitarbeiter besuchen gemeinsam ein Münchner Varieté-Theater. Danach wartet ein gemeinsames Essen. „Im Dezember ist jeder im Weihnachtsstress und hat viele Termine, da feiern wir lieber im Januar“, sagt Sprecherin Wicky Winzer. Die Feier findet in München statt, da dort die Erreichbarkeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr besser seien.

Zwei Arbeits- und Besprechungsessen veranstaltet das Gräfelfinger Versorgungsunternehmen Wittmann. Eines für die Arbeiter wie die Fahrer in der vergangenen Woche, ein anderes für die Büro-Angestellten im Februar. „Jetzt zum Jahresende haben wir so viele Aufträge, dass diese Angestellten kaum Zeit hätten“, sagt Geschäftsführer Markus Wittmann. Auf die jeweils circa 70 Mitarbeiter warten Ehrungen, eine Ansprache und „freiwilliges Tanzen“, so Wittmann.

Die Verwaltung und Servicegruppen des Martinsrieder Max-Planck-Instituts feiern in der Kantine mit Essen, Trinken und Tombola. „Hierfür bringt jeder Mitarbeiter etwas mit, es ist also ein bisschen wie beim Wichteln“, sagt Sprecherin Christiane Menzfeld. Auch ehemalige Mitarbeiter sind unter den 125 Eingeladenen. Die einzelnen Forschungsgruppen des Instituts treffen sich unabhängig voneinander.

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