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Erkundungsfahrt auf der noch jungen Linie 258 (v.li.): Gemeinderat Franz Lang, Rathaus-Mitarbeiterin Sabine Strack, die Gemeinderäte Michael Langer, Petra Schaber und Benno Stübner sowie Bürgermeisterin Uta Wüst steigen ein.

Neue Buslinie 258

Zahl der Fahrgäste wächst stetig

Gräfelfing - Seit Dezember verkehren die Kleinbusse der neuen Linie 258 zwischen der Heitmeiersiedlung in Gräfelfing und dem Bahnhofsplatz.

Sie verbinden nicht nur wichtige Punkte wie drei S-Bahnhöfe, zwei Rathäuser, zwei Kliniken und zwei Einkaufsstraßen miteinander, sondern erschließen auch erstmals westlich der Bahn gelegene Wohngebiete mit öffentlichem Personennahverkehr.

Auch wenn die Kosten der Landkreis trägt, will die Gemeinde Gräfelfing also nichts unversucht lassen, was zum Erfolg dieser Linie und zu ihrer Akzeptanz in der Bevölkerung beitragen könnte. Am Samstag unternahmen Bürgermeisterin Uta Wüst, Rathaus-Mitarbeiterin Sabine Strack und mehrere Gemeinderäte eine Busfahrt mit der Linie 258. Dabei durften sie eine ungeahnte soziale Seite des neuen Angebots erleben.

„Es geht in dem Kleinbus so nett und familiär zu“, sagt Sabine Strack. Die junge Linie habe bereits Stammkunden gewonnen. „Man kommt miteinander ins Gespräch, viele kennen sich schon“, stellte Strack fest.

Der Fahrer bestätigte zur Freude der Gemeinderäte, dass die Linie stetig an Fahrgästen gewinne, sich immer besser im Bewusstsein und Tagesablauf der Anrainer verankere. Inzwischen hätten auch viele Schüler das Angebot für sich entdeckt; am Vormittag würden vor allem Rentner zum Einkaufen oder zum Mittagessen fahren – zum Beispiel Bewohner des Rudolf- und Maria-Gunst-Hauses, die sich mit dem 258er zur Gaststätte Heide-Volm nach Planegg aufmachten. Das ist ein Tür-zu-Tür-Service ohne Umsteigen.

Allerdings wurde bei der Erkundungsfahrt auch Nachbesserungsbedarf offenbar: So ist die Taktung für das Erreichen der S-Bahn in Planegg (stadteinwärts) zu knapp bemessen; oft fährt die Bahn los, wenn der Bus ankommt. Strack: „Hier werden wir beim MVV zum neuen Fahrplan eine Anpassung erbitten."

Martin Schullerus

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