Plastiktüte im Meer
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Ein Fisch schwimm in der Nähe einer Plastiktüte an einem Korallenriff englang.

Uni Rostock und Leibniz-Institut: Meer gegen Müll schützen

Die Universität Rostock und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wollen das Mittelmeer vor Nordafrika besser vor touristischem Müll schützen. Dazu sei im August ein gemeinsames Forschungsprojekt gestartet, hieß es am Montag in einer Mitteilung der Universität.

Rostock - Das Projekt habe das Ziel, in den Ländern Ägypten, Algerien, Marokko und Tunesien touristische Abfälle möglichst zu vermeiden oder zu recyceln und so die Menge von Meeres- und Strandabfällen zu reduzieren. Die Länder hätten ein sehr hohes Plastikmüllaufkommen. Der Tourismussektor spiele eine entscheidende Rolle.

An dem Projekt nehmen laut Mitteilung mehrere Einrichtungen etwa aus Wissenschaft und Wirtschaft teil. Die Ministerien in den Ländern unterstützten die Bemühungen. Das Projekt werde vom Bund mit etwa 4,2 Millionen Euro gefördert.

Das Mittelmeer zähle zu den weltweit am meisten verschmutzten Meeren, heißt es in der Mitteilung. Negative Auswirkungen auf Menschen, Tiere, Pflanzen aber auch das Klima seien bereits erwiesen. dpa

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