1800 Studenten ziehen zurück ins Olympiadorf

- Studentin Elisabeth verschönt ihren frisch geweißelten Bungalow im Olympiadorf. Sie ist eine von rund 1800 Studenten, die ihre Wohnungen während der Leichtathletik-EM den Sportlern zu Verfügung stellen mussten. Der Wiedereinzug sei fast abgeschlossen, erklärt Dieter Maßberg, Geschäftsführer des Studentenwerks München: "Rund 300 Bewohner sind noch nicht wieder eingezogen sie sind wahrscheinlich noch im Urlaub oder zu Hause".

<P>Ausgezogen waren die Studenten (spätestens) am 30.Juni, obwohl die EM erst am 6. August begann. "So konnten wir die Zeit bis zum Beginn der Spiele effektiv und flexibel dazu nutzen, die Wohnanlagen zu renovieren", sagt Maßberg. "Die Wohnungen wurden neu gestrichen, Teppiche ausgetauscht, falls notwendig Schranktüren oder ganze Möbelierungen erneuert und Fliesenspiegel in den Küchenzeilen eingebaut".</P><P>Viele Schränke, deren Zustand noch sehr gut sei, stammten aber aus der Zeit der Olympiade 1972. "Die Bewohner gehen sehr sorgsam mit den Möbeln um", lobt Maßberg die Studenten.<BR>Die Umzugsphasen sind trotz des zeitlichen Drucks problemlos verlaufen. "Studenten, Helfer und Organisatoren haben super zusammengearbeitet", so Maßberg.</P><P>"Mein Umzug war recht unproblematisch", erzählt auch Florian Hering, ein Olympiadorfbewohner. "Ich konnte meine Sachen zu Hause bei meinen Eltern lagern. Auf die Studenten, die ihre Gegenstände in bereitgestellten Containern deponieren mussten, kamen lange Wartezeiten zu. Es haben aber alle zusammengehalten und den Zeitaufwand hingenommen".</P><P>Als Ausgleich für die Strapazen des Umzugs dürfen die ausquartierten Studenten die normalerweise auf sechs Semester befristete Wohnheimzeit auf acht Semester verlängern. <BR></P>

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