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Franz Müntefering

Kritik von SPD-Chef Müntefering: Angriff mit System

Das schreiben die anderen Medien: Müntefering findet deutliche Worte für Linkspartei, Obama will eine Billion investieren, Ende des Dschungel-Camps.

SPD-Chef Franz Müntefering hat die Linkspartei in einem Interview scharf kritisiert: Die Linke sei „sozial romantisch", "ökonomisch ignorant" und ein Vertreter einer "nationalen sozialen Politik", sagte Müntefering der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Auch für die Verantwortlichen der weltweiten Finanzkrise fand der SPD-Vorsitzende deutliche Worte: Manche Bänker seien Halbstarke, Pyromanen und Gangster.  

„Franz Müntefering ist ein Mann, der die Dinge gerne auf kurze, einprägsame Formeln bringt“, kommentiert Spiegel Online die Aussagen des SPD-Politikers. Die Süddeutsche Zeitung wertet Münteferings Kritik als Indiz für eine klare Rollenverteilung innerhalb der SPD: Während sich Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier als Vizekanzler und Außenminister um das SPD-Profil in der Bundesregierung kümmere, sei Müntefering als „roter Regent“ für die Meinungsführerschaft zuständig. Und dabei steht er laut Welt Online vor großen Herausforderungen: Ohne geistige Erneuerung stecke die SPD in einer politischen Sackgasse, heißt es in einer Analyse des Nachrichten-Portals.

Obama will bis zu einer Billion Dollar investieren

Um die USA aus der Wirtschaftskrise zu führen, will der neue Präsident Barack Obama offenbar deutlich mehr Geld ausgeben, als bisher bekannt. In einem Bericht des Handelsblattes ist von Investitionen bis zu einer Billion Dollar die Rede.

Auch bei anderen politischen Fragen hat sich Obama bereits in den ersten Tagen seiner Amtseinzeit entschlossen gezeigt. Guantánamo  wird geschlossen, Folter und Geheimgefängnisse verboten, auf Konsens statt auf Konfrontation gesetzt. Der Wandel, den Obama bringt, ist epochal“, urteilt die FAZ.

Zeit.de stellt auf einer Sonderseite Kommentare, Analysen und Videoreportagen zum Amtsantritt des neuen US-Präsidenten zusammen.

Dschugel-Camp: "Was kann RTL schon dafür?"

Schluss mit dem Ekel-TV: Mit der Krönung der 77-jährigen Ingrid van Bergen zur Dschungel-Königin ging am Samstagabend die vierte Staffel des RTL-Dschungel-Camps zu Ende. Während sich die FAZ über die letzte Folge des „geschmacksverirrten Formats“ erleichtert zeigt, übt Focus Online eher Kritik an den Zuschauern als am Privatfernsehen: „Was kann schon RTL dafür? Schließlich haben wir es genauso gewollt.“

Bild.de geht unterdessen der Frage nach, ob Kandidatin Giulia Siegel wirklich wegen Schmerzen im Rücken aufgegeben musste – den sie vor einigen Wochen beim Foto-Shooting für das Magazin „Playboy“ noch hervorragend bewegen konnte.

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