Bis 2010 1,3 Milliarden PCs im Einsatz

- Cambridge - Am Ende des Jahrzehnts werden weltweit 1,3 Milliarden Personal Computer im Einsatz sein gegenüber derzeit nur 575 Millionen Stück. Das riesige Wachstum kommt dabei vor allem aus den Schwellenländern. Dies hat die US-Marktforschungsfirma Forrester Research Inc. am Dienstag in einer Studie über den PC-Einsatz in 16 Schwellenländern wie China, Russland und Indien prognostiziert.

Dort wird der PC-Einsatz von insgesamt nur 75 Millionen Stück im Jahr 2003 bis 2010 dramatisch um 566 Millionen Einheiten in die Höhe schießen. Dagegen werden die USA, Europa und die entwickelten Märkte im asiatisch-pazifischen Raum ihre PC-Zahlen bis 2010 nur noch um 150 Millionen Stück erhöhen.<BR><BR>"Die heutigen Produkte westlicher PC-Anbieter werden diese Märkte langfristig nicht dominieren", erklärte Forrester-Analyst Simon Yates. Stattdessen würden lokale Anbieter wie die Lenovo Group in China und Aquarius in Russland letztlich die Marktanteilsschlacht gewinnen. Diese Anbieter könnten die PC preislich und von der Anwendung her besser auf die heimischen Märkte ausrichten.<BR><BR>Forrester geht für China bis 2010 von 178 Millionen neuen PCNutzern aus, in Indien von 80 Millionen und in Indonesien von 40 Millionen. Forrester hob den Verkauf der IBM-PC-Sparte an Lenovo hervor. IBM habe verstanden, dass das PC-Wachstum mehrheitlich in den Schwellenmärkten erfolgen und von örtlichen Herstellern geführt werde. Forrester rechnet auch damit, dass sich dort das LinuxBetriebssystem gegen Windows durchsetzen wird. Die lokalen Anbieter könnten damit die Preise drücken.<BR><BR>Das Rennen zwischen Festnetz- und Mobilfunk-Anbietern werde zu Gunsten der Mobilfunkanbieter ausgehen. Die Installation von Festnetzen lohne sich dort außerhalb der Großstädte nicht. Forrester verwies in diesem Zusammenhang auf hohe Investitionen von Siemens und Nokia für China Mobile und China Unicom, die größten Mobilfunkanbieter des Landes.

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