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In UFC 2010 (von THQ, für XBox 360, Playstation3 und PSP, ab 18 Jahren) duelleieren sich mehr als 100 Fighter aller MMA-Gewichtsklassen. Darunter auch 20 Kämpfer, die zum ersten Mal ins virtuelle Octagon steigen.

UFC 2010: Verteidigt das Game den Champion-Titel?

Los Angeles - Die UFC-Reihe gilt als Champion der Kampfsport-Simulationen. Nun ist UFC 2010 da. Wir werfen einen Blick auf das Game und schauen, ob es den Titel verteidigt:

Box-Schläge, Karate-Tritte, Thaibox-Kniestöße, Würfe aus dem Judo und Haltegriffe aus dem Brazilian-Jiu-Jitsu. Die Mischung macht's bei den Mixed Martial Arts-Kämpfen! Fighter aller Stilarten treten gegeneinander an. Jeder bringt seinen individuellen Mix aus verschiedenen Kampfsportarten mit ins Octagon - dem speziellen UFC "Ring".

THQ bietet uns in UFC 2010 mehr als 100 Fighter, davon treten 20 zum ersten Mal im virtuellen Ring an. Mit Dennis Siver ist erstmals auch ein deutscher Fighter vertreten. Ebenfalls mit von der Partie: Der aus vielen Youtube-Videos bekannte Ex-Straßenboxer Kimbo Slice.

Gameplay

Eines zu Anfang: Wer bei Kampfsport-Spielen an hektisches Knöpfchendrücken à la Tekken oder Streetfighter denkt, der wird bei UFC 2010 definitiv nicht glücklich. Wie bei den Fußballspielen der Reihen FIFA und PES handelt es sich um eine Simulation, bei der erst Taktik, Geduld und Training  den Erfolg bringen. Gerade die Aufgabegriffe verlangen dem Spieler einiges an Übung und Fingerspitzengefühl ab.

Was die Animation der Kämpfer sowie die Kampftechniken angeht, so hat sich THQ wirklich mächtig ins Zeug gelegt! Um es vorwegzunehmen: Es gibt unsagbar viel Neues bei UFC zu entdecken!

Zunächst einmal wurden die Bewegungsabläufe der Fighter überarbeitet und verbessert. Vor allem der Kampf am Boden ist schneller und flüssiger. Die Bewegungen sehen viel weicher und noch realistischer aus als beim Vorgänger UFC 2009.

Screenshots aus UFC 2010

Screenshots aus UFC 2010

Zu den bewährten Kampfsporten wie BJJ , Kickboxen oder Muay Thai kommen drei komplette neue Stile hinzu: Karate, Sambo und Griechisch-Römisches-Ringen. Zum ersten Mal können Spieler die Lieblingselemente der einzelnen einzelner Kampfstile miteinander kombinieren. Im Vergleich zum Vorgänger bietet UFC 2010 mehr als die dreifache (!) Menge an Schlägen, Tritten und Würfen.

Durch das neue Ausweichsystem kann zudem durch Kopf- und Oberkörperbewegung gezielt den Angriffen der Gegner ausgewichen werden.

Richtig cool fällt der neue Karriere-Modus aus: Der Spieler kann die Persönlichkeit seines Fighters in Interviews und während des Wiegens vor dem Kampf  der Kämpfer nach seinen Wünschen gestalten und so lukrative Sponsoren anziehen.

Insbesondere das Erstellen der neuen Kämpfer ist besser geworden. Man hat deutlich mehr Optionen, um seinen eigenen Fighter zu erstellen und diesem genau die Kampfstile anzutrainieren, auf die man selbst steht.

Beeindruckend: Die Arenen sind grafisch derart genau nachgezeichnet, dass sie von ihren realen Vorbildern fast nicht mehr zu unterscheiden sind.

Fazit

Für Kampfsportfans gibt es momentan einfach nichts Besseres auf dem Markt als UFC 2010! Technisch ein Brett. Was die Motivation angeht, so fesselt das Spiel mindestens so lange, bis UFC 2011 auf den Markt kommt. Zumindets so lange bleibt UFC der unangefochtene Champion der Martial Arts Games.

Genre: Sport-Simulation

Hersteller: THQ

Für: XBox 360, Playstation3 und PSP

Altersfreigabe: Ab 18 Jahren

fro

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