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Es sieht ein bisschen aus wie Sudoku - nicht besonders sensationell. Das Spiel "2048" birgt aber Suchtgefahr. 

Nachfolger von "Flappy Bird"

"2048": Neues Online-Spiel mit Suchtgefahr

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Berlin - Es sieht ein bisschen aus wie Sudoku - nicht besonders sensationell. Wer aber einmal mit dem Spiel "2048" anfängt, kommt kaum davon los. Suchtgefahr: hoch.

Das Prinzip des Online-Spiels "2048" ist so einfach wie suchtfördernd: Insgesamt gibt es 16 Felder. Am Anfang erscheint lediglich die Ziffer zwei. Wenn sie mit einer der vier Pfeiltasten nach links oder rechts, oben oder unten verschoben wird, erscheint eine weitere Zwei. Auf die muss die erste Ziffer gelegt werden - dann verdoppeln sich beide zu einer Vier.

Nach diesem Grundprinzip geht es weiter: Zwei Vierer ergeben eine Acht, zwei Achter eine Sechzehen - und so weiter. Bei "2048" müssen die Ziffern durch hin- und herschieben so lange verdoppelt werden, bis eben 2048 herauskommt. Das hört sich leichter an, als es ist: Denn wer in eine falsche Richtung schiebt, erzeugt zu viele neue Zweier - und verbaut sich sämtliche Gewinnchancen.

Schon mehr als 75 Millionen Mal gespielt

Simpel und suchtfördernd ist das Online-Spiel trotzdem. Der 20-jährige Italiener Gabriele Cirulli hat es sich erst vor ein paar Wochen einfallen lassen und am 9. März ist Netz gestellt. Seither ist es schon mehr als 75 Millionen Mal gespielt worden, wie das Portal 20min.ch berichtet. Der Erfinder verrät aber auch: Die Chancen, wirklich zu gewinnen, liegen nur bei etwa einem Prozent.

Trotzdem wird "2048" schon als Nachfolger von "Flappy Bird" gefeiert, die Facebook-Seite hat bislang etwa 9000 Follower. Das Besondere: "2048" muss nicht installiert werden, im Browser kann jeder sofort loslegen. Als App gibt's das Spiel auch nicht, denn der Erfinder möchte kein Geld damit verdienen, wie er auf seiner Webseite sagt. Mobil spielen geht aber trotzdem - im Browser auf dem Smartphone.

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