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Ein chinesischer Polizist spricht in Hongkong mit Pro-Tibet-Aktivisten, die den Jahrestag des Tibetaufstands feiern.

Tibet-Aufstand jährt sich zum 50. Mal

Der Dalai Lama beklagt in seiner Rede zum 50. Jahrestag des Tibetaufstands die Unterdrückung seines Volkes durch China. Die Menschen lebten in Angst, sagt er.

Vor 50 Jahren begehrten die Tibeter gegen China auf. Sie wollten unabhängig sein, nachdem China vorher Ansprüche auf das Land angemeldet hat. Heute geht es nicht mehr um Unabhängigkeit, sondern um Autonomie innerhalb Tibets.

Als sich die Lage ab dem 10. März 1959 zuspitzte, floh der Dalai Lama schließlich ins Exil nach Indien. Am 21. März schlug die chinesische Armee die Kämpfe brutal nieder und tausende Menschen starben. Die taz sprach mit zwei jungen Männern über die Situation in Tibet. Sie leben seit den Auseinandersetzungen zwischen tibetischen Mönchen und chinesischer Armee in ständiger Angst. Ihre Familien nehmen nicht mehr an öffentlichen Ritualen teil, aus Angst vor den Chinesen, erzählen die Männer. Für das Interview drehten sie die Musik laut auf, damit das chinesische Personal nicht hören kann, was sie sprechen. Die Tibet Initiative Deutschland hat in Deutschland dazu aufgerufen, Flagge zu zeigen für Tibet. Knapp 1000 Städte und Gemeinden machen mit.

Tagesschau.de berichtet, bewaffnete Polizisten patrouillerten an den internationalen Grenzen zu Tibet, um mögliche Querulanten, die Proteste anheizen könnten, von der Einreise abzuhalten. Auch die Bewohner können sich laut Tagesschau nur noch mit Ausweis bewegen und würden in ihren Dörfern kontrolliert. Auch der Spiegel berichtet von den aufgestockten Sicherheitsmaßnahmen der chinesischen Behörden und von explodierten Sprengsätzen.

Der Focus schreibt von der Reaktion des Dalai Lama auf die chinesische Militärpräsenz. Er beklagt die Unterdrückung und spricht von der Auslöschung der Tibeter. Die Bild-Zeitung berichtet von der Ansprache des Dalai Lama in Indien, zu der rund 2000 Zuhörer erschienen.

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