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Wer die richtigen Tipps beachtet, kann auch mit dem Smartphone gute Fotos schießen.

7 Tipps für bessere Smartphone-Fotos

Frankfurt/Main - Verwackelt, verpixelt und im Endeffekt verknipst: Handy-Fotos sind oft nicht das Gelbe vom Ei. Mit ein paar Tricks können Smartphone-Fotografen aber doch ganz ansehnliche Ergebnisse erzielen.

Smartphone-Fotos wirken oft langweilig, wie Schnappschüsse, und sind nicht selten von schlechter Qualität. Doch auch mit dem Handy lassen sich ansehnliche Fotos schießen. Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband gibt ein paar Tipps:

Linse sauber halten: Das Hauptproblem von Smartphone-Kameras ist oft eine verdreckte Linse. Leicht verkratzt das Handy in der Hosentasche, so gut wie immer kommt Schmutz auf die kleine Glasscheibe. Die Qualität der Fotos leidet darunter. Mit einem speziellen Mikrofaser-Putztuch kann die Linse gesäubert werden.

Zoomen vermeiden: Anders als oft angenommen, funktioniert die Zoom-Funktion der Handy-Kamera nicht wie die eines Tele-Objektives. Stattdessen wird das Bild künstlich groß gerechnet. Dadurch geht Qualität verloren. Abhilfe schaffen die eigenen Füße: Einfach ein paar Schritte näher herangehen.

Hohe Auflösung: Oft ist die Auflösung der Kamera in der Werkseinstellung auf einen geringen Wert eingestellt. Das spart Speicherplatz, geht aber zulasten der Bildqualität. Deshalb immer die größtmögliche Auflösung wählen und lieber öfter Bilder auf den Computer speichern.

Gerade halten: Meist wird das Handy beim Fotografieren nur mit einer Hand gehalten, was für Verwackler und schiefe Bilder sorgt. Wer beide Hände nutzt, kann das vermeiden. Zusätzlich können bei vielen Smartphones Gitternetzlinien eingeblendet werden, die das Fotografieren erleichtern.

Raus aus der Mitte: Bilder, bei denen das Motiv zentral in der Bildmitte liegt, wirken oft langweilig und öde. Bestenfalls ist das Interessante weiter am Rand, im rechten oder linken Drittel des Fotos, zu finden.

Mehr Licht: Im Internet werden LED-Leuchten angeboten, die man ans Smartphone klemmen kann. Sie leuchten das Bild viel besser aus als der eingebaute Blitz. Der sollte dann ausgeschaltet bleiben.

Aufsteck-Objektive: Sie gibt es mittlerweile in vielen Ausführungen. Damit kann dann beispielsweise eine Fischaugen-Optik hergestellt werden. Alle haben eins gemeinsam: Sie steigern wesentlich die kreativen Möglichkeiten der Handy-Fotografie.

dpa

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