7000 Erstsemester kommen zur TUM

- Trotz strenger Auswahlverfahren wird an der Technischen Universität München (TUM) ein neuer Rekord bei den Erstsemestern erwartet. Es sei, so die TUM, "schon jetzt absehbar, dass es zum Wintersemester mindestens 7000 statt wie bisher knapp 5000 Erstimmatrikulationen geben wird." In der Zahl enthalten sind auch die Prognosen der Auswahlverfahren in rund 50 Studiengängen.

"Wer das strenge Auswahlverfahren auf sich nimmt, tritt nicht mit einem schlechten Abiturzeugnis oder mangelnder Motivation an, sondern bewusst in einer Bestenauswahl an", freut sich TU-Präsident Wolfgang A. Herrmann über die große Nachfrage. "Wir nehmen alle Bewerber, die nach Neigung und Begabung zu Profil und Niveau unserer Studienangebote passen, das ist der Schlüssel zum Studienerfolg."

Die Nachfrage in den Ingenieurfächern ist um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Maschinenbau (Auswahlverfahren) sind es 2000 Bewerbungen, in Elektrotechnik und Informationstechnik 747. Auf dem Garchinger Physik-Campus wollen sich 498 Bewerber (plus 40 Prozent) ein Studium sichern, in der Chemie und Biochemie (Auswahlverfahren) 390 (plus 40 Prozent).

Auch im (relativ neuen) Chemie-Ingenieurwesen 163 (plus 60 Prozent) und in der Lebensmittelchemie 106 (plus 50 Prozent) stieg das Interesse deutlich an.

Besonders groß ist das Interesse der Abiturienten am Life Science-Campus Weihenstephan, vor allem in den jungen Studienangeboten: 464 Bewerber wollen Ernährungswissenschaften studieren, 353 drängen in die Biologie und 310 in die Molekulare Biotechnologie.

Das Auswahlverfahren für die Mathematik prüft derzeit die Eignung von 340 Aspiranten; ihr Abiturdurchschnitt liegt ohnehin bereits bei 1,7.

In die spezielle TUM-Betriebswirtschaft (Technologie und Management) wollen 887 Bewerber, obwohl es die Fakultät erst drei Jahre an der TUM gibt. mm

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