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Verschmolz mit seiner Rolle als Derrick: Viele zeitungen veröffentlichten Nachrufe zu Horst Tappert.

Nachrichten-Scout am Abend

Horst Tappert war auch privat ein Beamter

Das schreiben die Medien: Horst Tappert und Derrick, Siemens muss im Korruptions-Prozess zahlen und noch einmal die Einigung beim Konjunkturgipfel.

Horst Tappert ist tot

In der Welt wird Tapperts Verschmelzung mit seiner Rolle dargestellt: "Derrick kann man nicht spielen, Derrick muss man sein." Der Nachruf beschreibt den Mann, der als Inspektor der Inbegriff der Biederheit war und dessen Privatleben durch den Stress an den Drehtagen immer mehr dem eines Beamten glich.

Spiegel erinnert an den "legendären Derrick-Darsteller" und an einen Satz, der Kultstatus erlangte, obwohl er in 281 Folgen nur einmal gesprochen wurde: "Harry, hol schon mal den Wagen". Was den Schauspieler einmalig machte, diskutieren die Leser im Spiegel-Forum.

Bild hat ein Video aus dem Mai verlinkt, als Horst Tappert seinen 85. Geburtstag feierte. Zum Fest wünschte er sich von seinem ehemaligen Derrick-Kollegen Fritz Wepper ein letztes Mal, dass er "mal den Wagen vorfährt".

Schmiergeld-Prozess: Siemens muss zahlen

Welt berichtet von den Zahlungen, die das Unternehmen Siemens an die USA entrichten muss. Im Korruptionsverfahren hatte das Unternehmen einen Vergleich mit den US-Behörden geschlossen. Nun muss Siemens 800 Millionen Dollar an die USA zahlen.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet von Forderungen, die die Münchner Staatsanwaltschaft unmittelbar nach dem Vergleich stellte. Nach Informationen der Zeitungen muss Siemens nun auch in Deutschland zahlen: 395 Millionen Euro sollen nach Bayern gehen.

Teil der Einigung mit den US-Behörden war auch, dass es nun für Siemens einen Korruptionsbeauftragten bei der Börsenaufsicht gibt. Diese Stelle soll Ex-Finanzminister Theo Waigel antreten, weiß die Bild, und hat schon einen Namen für den Job: "Schmiergeld-Aufseher".

Keine Entlassungen im kommenden Jahr

Die taz behandelt die Einigung des Konjunkturgipfels. Demnach hatten sich DAX-Schwergewichte verpflichtet, im kommenden Jahr keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Die Sicht der Gewerkschaften und die Meinungen der Parteien SPD und Die Linke fasst die Zeitung zusammen.

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