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Eine Textilfabrik in Indien.

Nachrichten-Scout am Abend

Arbeiten in Indien: Für 69 statt 1800 Euro

Das schreiben die Anderen: Französisches Unternehmen bietet Monatsgehalt von 69 Euro, Deutschland im Steuervergleich und Ärzte entscheiden über Demjanjuks Zukunft.

Ab nach Indien - für 69 Euro

Es klingt wie ein schlechter Scherz: Das französische Textilunternehmen Carreman kündigte laut Tagesschau neun Mitarbeitern und bot ihnen dann an, in Indien zu arbeiten - für 69 Euro im Monat. Derzeit erhalte eine der betroffenen Mitarbeiterinnen ein Gehalt von 1800 Euro.

Dahinter steckt eine gesetzliche Verpflichtung: Das angeschlagene Unternehmen muss einem Mitarbeiter, wenn ihm gekündigt wird, einen Job an einem anderen Standort anbieten, selbst wenn der auf der anderen Erdhälfte liegt. Die Angestellten, die dieses Angebot ablehnen, riskieren, die Abfindung zu verlieren, erklärt die Tagesschau. Nun protestieren Gewerkschaften gegen das Gesetz.

Steuervergleich: Deutschland schneidet schlecht ab

Im internationalen Vergleich müssen die Deutschen ungleich mehr Steuern zahlen als andere. Das hat eine OECD-Studie ergeben, die die Abgaben verglichen hat. Laut Welt Online werden demnach Geringverdiener besonders benachteiligt. Alleinstehende müssten fast 50 Prozent Steuern zahlen - das ist laut Welt Online nach Belgien der zweite Platz unter allen OECD-Ländern.

Spiegel Online legt den Fokus auf die Besteuerung von Ehepaaren. Familien, in denen nur ein Partner verdient, müssten proportional weniger zahlen als Paare, bei denen beie verdienen.

Ärzte checken Demjanjuks Gesundheit

Der mutmaßliche KZ-Aufseher John Demjanjuk ist ins Gefängnis München-Stadelheim gesteckt worden. Dort wurde ihm laut einem Spiegel-Bericht der Haftbefehl vorgelesen. Nun untersuchen Ärzte seinen Gesundheitszustand und überprüfen, ob er verhandlungsfähig ist. Demjanjuk soll unter einer Knochenmarkerkrankung leiden.

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