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Frühstück für die Überlebenden: Das Unglück eint die Italiener.

Nachrichten-Scout am Abend

98-Jährige überlebt, das Dorf Onna stirbt

Das sind die Themen: Die tröstliche Seite des Erdbebens, Steinbrück will ans Geld der Reichen und Sanitäter halfen der CIA offenbar beim Foltern.

Überlebende und Trümmerhaufen

Das Erdbeben hat das italienische Dorf Onna wohl am härtesten getroffen. Jeder zehnte Bewohner des Ortes ist durch die Folgen der Katastrophe gestorben. Die 260 Überlebenden blicken nun auf die traurigen Überreste dessen, was einmal ihr Heimatdorf war. Nur ein Schutthaufen ist übrig, schreibt Welt Online, und zeichnet ein Bild der Verwüstung.

Glück im Unglück hatte eine 98-jährige Frau. Sie wurde nach 30 Stunden lebend aus den Trümmern geborgen, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Wartezeit habe sie sich mit Häkeln vertrieben.

Nach neuen Erkenntnissen sind insgesamt wohl 207 Menschen in Italien umgekommen. So unglücklich das Land jetzt ist: Das Erdbeben hat einen tröstlichen Nebeneffekt, schreibt ein Kommentator der Tagesschau. Das Land, das durch politische, regionale und persönliche Gräben gespalten ist, werde durch das Unglück geeint. Das mache sich vor allem bei freiwilligen Helfern und bei den Spenden für die Opfer bemerkbar.

Steinbrück will an das Geld der Reichen

Im Interview mit der taz forderte Finanzminister Peer Steinbrück erneut, Steueroasen Sanktionen aufzuerlegen. Er wolle außerdem Reiche höher besteuern.

Von wegen reich: Viele Staatslenker und Politiker waren das nie, zumindest verdienten sie offiziell kaum etwas. Die Süddeutsche Zeitung hat einen Blick in die Portemonnaies der Politiker geworfen und verglichen, was Staatschefs kommunistischer sowie kapitalistischer Länder verdienten und verdienen.

Sanitäter halfen beim Foltern

Folter vor den Augen der Ärzte: Nach einem jetzt veröffentlichten Bericht haben Sanitäter an der Folter mutmaßlicher Terroristen durch die CIA teilgenommen, schreibt Spiegel Online. Dem Rot-Kreuz-Bericht zufolge sollen sie darauf geachtet haben, dass die Gefangenen bei der Vernehmung nicht sterben und laut Experten die Folter dadurch erst möglich gemacht haben.

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