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Durchlöchert: Köln steht vor Trümmern und Problemen.

Nachrichten-Scout am Abend

U-Bahn-Tunnel: Köln ist ein Schweizer Käse

Das schreiben die Anderen: Versicherung zahlt nicht fürs Stadtarchiv, Althaus kann auch vorbestraft arbeiten und Sudans Präsident soll verhaftet werden.

Versicherung zahlt nicht für den Käse

Kölns Untergrund gleicht einem Schweizer Käse, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Grund dafür sind nicht nur die U-Bahn-Schächte, sondern auch alte Höhlen und Räume im Untergrund aus der Römerzeit. Was Nachlässigkeiten in dieser an Kulturgut reichen Stadt bedeuten, erläutert der FAZ-Autor im Hinblick auf Kölns Geschichte.

Unterdessen steht die Stadt vor einem riesigen Problem: Die Versicherung zahlt nicht für das eingestürzte Stadtarchiv, zumindest nicht die komplette Summe, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Nach Schätzungen sei das Archiv und vor allem sein Inhalt 400 Millionen Euro wert. Wichtige historische Dokumente wurden durch den Einsturz zerstört, heißt es. Da die Stadt auf eine Elementarversicherung verzichtet habe, werde die Versicherung nur einen Bruchteil der Summe zahlen.

Althaus und der VIP-Prozess

Das österreichische Justizministerium hat laut Welt Online die Kritik an dem Blitz-Prozess zurückgewiesen. Thüringens Ministerpräsident sei nicht bevorzugt behandelt worden. Das schnelle Verfahren sei kein ungewöhnlicher Vorgang gewesen.

Nach österreichischem Recht ist CDU-Mann Dieter Althaus vorbestraft, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Doch sein politisches Ende bedeutet das nicht. In einer Bildergalerie zeigt die SZ Politiker, die aus den verschiedensten Gründen verurteilt wurden und heute trotzdem noch im Chefsessel sitzen.

Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten

Zum ersten Mal hat der Internationale Gerichtshof Haftbefehl gegen einen amtierenden Staatschef erlassen. Sudans Präsident Umar al-Baschir soll vor allem in der Region Darfur Kriegsverbrechen und Verbrechen an der Menschlichkeit begangen haben, schreibt Spiegel Online. Baschir zeigte sich unbeeindruckt und kündigte seine nächste Reise an. Laut Spiegel kann man ihn erst verhaften, wenn er sich in ein Land begibt, dass die Regeln des Gerichtshofs anerkannt hat.

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