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Lidl-Chef Frank-Michael Mros muss den Konzern verlassen.

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Datenskandal: Lidl entlässt Chef

Deutschlandchef des Discounters verliert den Job. Außerdem: Neues aus der Erdbebenregion in Italien und warum Warnungen ignoriert wurden.

Lidl entlässt Chef nach Datenaffäre

Der Discounter Lidl entlässt seinen Deutschlandchef, Frank-Michael Mros, nach der Datenaffäre, schreibt Welt Online. Am Wochenende hatte Spiegel Online mithilfe einer aufmerksamen Autofahrerin aufgedeckt, dass der Discounter die Krankengeschichte seiner Mitarbeiter nicht nur speichere, sondern mit den Daten auch sorglos umgehe.

Datenschützer hatten dem Konzern zuvor eine Frageliste zugeschickt und zur Beantwortung eine Frist gesetzt, schreibt Spiegel Online. Mit der Entlassung von Mros, der der Geschäftsleitung vorsaß, habe Lidl die Konsequenz aus den jüngsten Vorwürfen gezogen.

Italien: Mittlerweile 92 Tote

Nach dem nächtlichen Erdbeben ist die Zahl der Toten in den italienischen Abruzzen auf 92 gestiegen, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 50.000 Menschen wurden durch die zahlreichen eingestürzten und beschädigten Häuser obdachlos. In der am stäkrsten betroffenen Stadt L'Aquila konzentriere sich die Suche nach Überlebenden auf ein eingestürztes Studentenwohnheim. Unter dessen Trümmern sollen sich noch etwa sechs Menschen befinden.

Ob Schlimmeres hätte verhindert werden können? Das schweizer Portal 20min berichtet vom Forscher Giampaolo Giuliani, der schon vor einem Monat vor schweren Erdbenen gewarnt haben soll. Er wurde als Schwachkopf bezeichnet, der Falschmeldungen verbreite.

Vor einer Woche warnte Giuliani erneut, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Warum ihm nicht geglaubt wurde hat einen triftigen Grund: Seine Methoden sind laut SZ umstritten. Experten behaupten sogar, Erdbeben seien nicht vorherzusagen.

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