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Ausbeutung bei Netto? Die Mitarbeiter prangern an.

Nachrichten-Scout am Abend

Ausbeutung bei Netto ist „schlimmer als bei Lidl“

Das schreiben die Anderen: Netto-Mitarbeiter klagen über Ausbeutung, Grüne fordern lange Haftstrafen für Tierquäler und Spesenskandal erschüttert Großbritannien.

Netto-Mitarbeiter klagen über Ausbeutung

Die Mitarbeiter des Lebensmitteldiscounters Netto beschweren sich über schlechte Arbeitsbedingungen, von denen dutzende Überstunden nur ein Teil sein sollen. Spiegel Online zitiert die Vorwürfe an den Discounter.

Auch in Foren regen sich Mitarbeiter des Discounters auf. Bei Discountfan.de stand bis vor kurzem der jetzt gelöschte Eintrag: „Was bei Lidl abgegangen ist, war Kindergeburtstag im Vergleich dazu, was bei Netto abgeht“. Lidl kam im vergangenen Jahr in arge Erklärungsnot, als das Magazin Stern den Datenskandal aufgedeckt hatte.

Grüne fordern harte Strafen für Tierquäler

Zehn Jahre Gefängnis für Tierquälerei - das fordern die Grünen bei einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Bisher drohen Tierquälern drei Jahre. Diese Forderung stellte die Partei während Verhandlungen zur Tierschutz-Novelle. Die sieht Verbesserungen bei der Tierhaltung vor: Ab 2012 sollen beispielsweise nur noch Ställe erlaubt sein, in denen Hennen artgerecht gehalten werden. Welche weiteren Forderungen die Grünen haben, beschreibt Welt Online.

Londons Regierung leidet am Spesenskandal

Der britischen Zeitung Daily Telegraph wurde eine Diskette zugespielt, auf der sich die Spesenabrechnungen der vergangenen vier Jahre von allen 646 Abgeordneten des Unterhauses befinden. Nun macht sich die Zeitung einen Spaß daraus, täglich die Daten eines anderen Politikers darzulegen - die meisten haben bei ihrer Spesenrechnung die Grenzen der Legalität überschritten, schreibt die Süddeutsche Zeitung, die über den Fall berichtet.

Aktuell hat es den parlamentarischen Staatssekretär des Justizministerums, Shahid Malik, erwischt. Er setzte ein Heimkino-System für 1500 Euro, einen Kamin für 750 Euro und einen Massage-Sessel für 820 Euro auf die dienstliche Spesenrechnung.

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