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In Piratenhand: Dieses Bild des griechischen Frachters "Irene" entstand vor drei Jahren.

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Kampf mit Piraten spitzt sich zu

Das schreiben die Anderen: Piraten kapern drei weitere Schiffe, Reaktionen zum Genmais-Verbot und Billigkaufhaus Woolworth ist insolvent.

Piraten schlagen wieder zu

Innerhalb weniger Stunden haben Piraten vor der Küste Somalias drei Schiffe in ihre Gewalt gebracht, berichtet die Tagesschau. Unter ihnen befindet sich der griechische Frachter "Irene" mit 23 Besatzungsmitgliedern. Frachter, die früher gekapert wurden, sind teilweise noch immer in der Hand der Freibeuter. Unter den Geiseln befinden sich auch fünf Deutsche.

Angeblich seien die jüngsten Angriffe eine Reaktion darauf, dass amerikanische Streitkräfte drei Piraten erschossen hatten, um den Kapitän der "Maersk Alabama" zu befreien, schreibt die Tagesschau. Die Sorge um die Geiseln wächst laut Financial Times Deutschland. Sie zeigt Bilder der verschiedenen Entführungen und beleuchtet, warum die Jagd auf Piraten immer gefährlicher wird.

Reaktionen auf Genmais-Verbot

Die Entscheidung von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) vom Morgen ist umstritten. Sie hatte den Anbau von genmanipuliertem Mais verboten (Video). Die Süddeutsche Zeitung beleuchtet in ihrem Kommentar beide Argumentationsseiten und findet, dass das Verbot verantwortungsvoll ist. Zwar ist nicht bewiesen, dass Genmais gefährlich ist, doch es ist auch nicht sicher, dass er ungefährlich ist.

Der Spiegel vermutet, dass Aigner ihre Entscheidung unter dem politischen Druck ihrer Partei getroffen hat. Immerhin habe sich die 44-Jährige zuvor für die Forschung in der grünen Gentechnik ausgesprochen.

Woolworth pleite

Obwohl in Zeiten der Krise die Kunden gerne Geld sparen, musste das Billigkaufhaus Woolworth Insolvenz anmelden. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung setzte das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Euro weniger um als 2005 mit knapp einer Milliarde Euro Umsatz.

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