Nach Messer-Mord in Neuhausen: Polizei sucht diese zwei Männer

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Der Nächste am Pranger: John Austin soll zuviel abgerechnet haben.

Nachrichten-Scout am Abend

Spesenrechnung: 40.000-Euro für die Dienstwohnung nebenan

Das schreiben die Anderen: England spottet über Abgeordnete, Armutsgefälle zerreißt Deutschland in drei Teile und WestLB-Chef tritt zurück.

Neuer Fehltritt in Englands Spesenskandal

Der Daily Telegraph macht es sich seit einigen Wochen zum Spaß, jeden Tag eine neue Spesenrechnung mit Namen und Ausgaben einer der 646 Abgeordneten zu veröffentlichen. Der Zeitung wurde eine Diskette mit den brisanten Daten zugespielt, die offenbarte: Bei der Spesenrechnung schummeln viele.

Diesmal ist John Austin das Ziel von Wut und Spott. Der Abgeordnete hat seinen Hauptwohnsitz kurz vor den Toren Londons und Anspruch auf eine Dienstwohnung. Insgesamt soll er sich fast 40.000 Euro für die Renovierung der Dienstwohnung zahlen lassen, die keine 20 Kilometer von seinem Haus entfernt war. Dann soll er die Wohnung mit einem Profit von knapp 35.000 Euro verkauft und eine neue, nur drei Kilometer entfernt erworben haben. Die ganze Geschichte gibt‘s beim Daily Telegraph.

Armut zerreißt Deutschland

Ein Riss führt durch Deutschland, und dieser Riss ist der Unterschied zwischen arm und reich. Osten und Westen treiben in Sachen Lebensstandard immer weiter auseinander, schreibt Spiegel Online. Vor allem der Osten und der Nordwesten steckten in einem Teufelskreis, warnt der Paritätische Gesamtverband, der heute seinen Armutsatlas veröffentlicht hat (Tagesschau berichtet). Diese „Dreiteilung“ Deutschlands sorge dafür, dass der Zusammenhalt verloren gehe, wird Verbandsgeschäftsführer Ulrich Schneider zitiert.

WestLB-Chef Hilgert tritt zurück

Heinz Hilgert, Vorstandsvorsitzender der angeschlagenen WestLB, hat am Morgen seinen Rücktritt bekannt gemacht. Er begründete das mit der mangelnden Unterstützung einiger Eigentümer bei der Auslagerung von Geschäftsaktivitäten, schreibt die deutsche Financial Times. Hilgert übte indirekt Kritik an der NRW-Sparkasse, die nötige Garantien nicht geben wollte.

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