Warnung vor Kettenbriefen

Achtung! Diese WhatsApp-Nachricht kann richtig teuer werden

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München - Zur Weihnachtszeit werden besonders viele Grußnachrichten versendet - auch über WhatsApp. Aktuell ist ein Kettenbrief im Umlauf, der die Gruß-Absender in eine fiese Abo-Falle locken soll - und die kann teuer werden.

WhatsApp gehört mittlerweile so zu unserem Alltag wie kein zweites Chat-Portal. Da ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen auch hier ihre Weihnachtsgrüße versenden. Schließlich kommen diese dann auch direkt an und man muss sich nicht auf die Post verlassen, die vor den Weihnachtstagen sowieso allerhand zu tun hat.

Leider sind die Weihnachts-Emojis nicht allzu reichlich gesäht. Weihnachtsmann, Weihnachtsbaum, Geschenk...das war es dann auch schon. Einige wünschen sich für diese Gelegenheit ein bisschen mehr festliche Emoji-Auswahl, um ihre Weihnachtsgrüße möglichst fröhlich zu gestalten.

Warnung vor teurer Abo-Falle

Ein Kettenbrief, der aktuell die Runde macht, verspricht genau das: Viele fröhlich bunte Weihnachts-Emojis. Leider verbirgt sich hinter der Nachricht eine fiese Abo-Falle, wie das Anti-Abzocke-Portal Mimikama jetzt berichtet.

Zunächst erhält man von einem Freund die Nachricht mit einer Vorschau der vielen fröhlich-bunten neuen Emojis und dem entsprechenden Link. Klickt man diesen an, wird man auf eine Seite namens xy7.co weitergeleitet, was einen schon stutzig werden lässt.

Mit fieser Masche weiter verbreitet

Nun muss man die Nachricht zunächst an 13 eigene Kontakte weiterleiten oder in drei Gruppen posten. So wird der Post zum Kettenbrief. Anschließend wird man dann zur eigentlichen Abzock-Seite weitergeleitet. Dort muss man seine Nummer sowie seinen Mobilfunk-Anbieter angeben.

Klickt man dann auf OK, erwartet man nun endlich die weihnachtlich-animierten Emojis auf seinem Handy. Tatsächlich stimmt man aber einem Abo zu das, je nach Anbieter, zwischen sechs und zehn Euro kostet - pro Woche! Ein Widerrufsrecht gibt es nicht.

Drittanbietersperre schützt vor Abo-Falle

Wer Angst hat, versehentlich in eine solche Abo-Falle zu geraten, kann eine sogenannte Drittanbietersperre einrichten, die sich gegen sogenannte „Mehrwertdienste“ richtet. Dies ist kostenlos über den Kundenservice des jeweiligen Mobilfunkanbieters möglich und verhindert eine ungewollte Abrechnung von Leistungen über den Mobilfunkanschluss.

Wer übrigens im Streit schon einmal weniger festliche Nachrichten versendet und dies hinterher bereut hat, darf sich bald freuen. Demnächst will WhatsApp eine Funktion einführen, die es möglich macht, ungewollte Nachrichten zurückzuziehen.

kah

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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