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Ganz schön dreckig: Viele Tastaturen sind die Heimat von Schmutz, Keimen und fiesen Bakterien. Regelmäßiges Reinigen hilft.

Achtung, Keime!

Deshalb sollten Sie Tastaturen und Co. regelmäßig reinigen

Köln - Tastaturen, Joysticks und Controller für Spielkonsolen sind häufig echte Bakterienherde. Gereinigt werden die Gebrauchsgegenstände aber nur selten. Das kann gefährlich werden.

Joysticks, Controller für Spielkonsolen und Tastaturen sind Alltagsgegenstände. Gereinigt werden sie allerdings eher selten. Doch genau das sollte man laut Tüv Rheinland regelmäßig tun - andernfalls gelangen Keime, Bakterien und auch Pilzsporen auf die Arbeitsgeräte.

"Für gesunde Menschen ist der Kontakt mit Keimen in der Regel kein Problem", sagt Wiete Schramm, Ärztin beim Tüv Rheinland. "Anders ist das bei schwachem Immunsystem oder bei Erkältungswellen." Dann, so Schramm, sei das Infektionsrisiko höher. Übertragungsweg für die Keime sind die Hände der Nutzer. Je häufiger man sich ins Gesicht fasst, desto eher gelangen Erreger in Augen, Nase oder Mund.

Damit die Spiel- und Eingabegeräte nicht zur Bakterienschleuder werden, müssen sie also regelmäßig gereinigt werden, rät der Tüv. Sofern vom Hersteller nicht anders empfohlen, reicht dafür ein feuchtes Tuch mit etwas Spülmittel aus. Zur Sicherheit sollte vorher der Stecker gezogen oder Batterien herausgenommen werden. Ganz sicher geht außerdem, wer mit dem Wiedereinschalten wartet, bis das Gerät auch wirklich getrocknet ist.

Nicht empfehlenswerte Reinigungsmethoden sind laut Tüv Rheinland Tastatursauger oder Druckluft. Damit wird der grobe Schmutz zwar entfernt, Keime aber nicht. Krümel lassen sich auch relativ einfach aus der Tastatur herausschütteln. Ein Weg, Schmutz und Keime erst gar nicht an die Tastatur zu lassen, ist außerdem regelmäßiges Händewaschen. Auch wer beim Arbeiten oder Zocken auf Essen direkt am Spielgerät verzichtet, schränkt die Keimbelastung ein.

dpa

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