Acrylamid: Keine Gefahr bei Normalportionen

- München - Der in Gebratenem und hoch Erhitztem enthaltene Schadstoff Acrylamid ist in Normalportionen von Chips oder Bratkartoffeln offenbar unbedenklich. Diesen Schluss lassen nach Einschätzung von Experten neueste chemische Untersuchungen zu. Allerdings kann die Gefährlichkeit des Nerven- und Krebsgiftes noch nicht endgültig beurteilt werden.

<P>Unterdessen haben die Hersteller von Kartoffelsnacks mit neuen Verfahren den Acrylamid-Gehalt in ihren Produkten um durchschnittlich 15 Prozent gesenkt. Nach Analysen deutscher und schweizerischer Labore wurden selbst in Lebensmitteln, die besonders viel Acrylamid enthalten, nur höchst selten Konzentrationen oberhalb des so genannten Signalwerts von 1 514 Mikrogramm je Kilogramm gefunden. </P><P>Experten wie der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer warnen vor Hysterie: "Acrylamid ist kein Produkt moderner Produktionsmethoden. Die Menschen nehmen es seit zehntausenden von Jahren zu sich - seit sie Fleisch braten", sagte Pollmer. Lebensmitteltoxikologen warnen jedoch davor, eine Krebsgefahr bei Kindern, die täglich große Mengen von Pommes frites oder Chips konsumierten, auszuschließen. </P><P>Das Verbraucherschutzministerium will heute in Berlin eine Zwischenbilanz seiner Nachforschungen vorstellen. Unter anderem soll über erste Ergebnisse der Untersuchung von rund 1 000 Lebensmittelproben berichtet werden.<BR></P><P>Lesen Sie auch: Erste Erfolge bei Reduzierung von Acrylamid in Lebensmitteln</P>

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